Sie ritten nach Laramy und blieben besser dort

Argumentation gegen OP-Kennzeichen
Einzig fundiertes Argument Kosten vielleicht zu wenig transparent

Archivmeldung aus dem Jahr 2012
Veröffentlicht: 15.02.2012 // Quelle: AGO

Der AktionsGemeinschaft Opladen e.V. (AGO) amüsiert sich über von Ratsmitgliedern vorgebrachte Argumentationen angeblichen Separatismus` gegen die Wiedereinführung des OP-Kennzeichens als Wunschkennzeichen. Diese Argumente vermeintlichen Separatismus erschrecken letztlich wie befürchtet äußerst und erinnern eher an den „Ritt nach Laramy“ denn an fundierte Argumente. Es scheint dann doch an der Zeit, dass einige darüber nachdenken sollten, von ihren Mandaten endlich loszulassen. Denn verstanden wird scheinbar nur wenig von dem, was repräsentiert wird. Das einzig fundierte Argument der Kosten sollte akzeptiert werden, so denn es transparenter dargelegt würde.

„Hier ging es nie um Separatismus, wie einige scheinbar konfrontationsfreudige Ratsmitglieder widersinnig anführen. Es ging lediglich um eine Wunschoption, die als solche auch immer kommuniziert wurde.“

„Sollte das Argument der Kosten tatsächlich nachweislich so belegt werden können, dann ist es natürlich sinnvoll, sich dem zu beugen.“

„Die neben dem angeführten Unterstellungen von Separatismus entbehren jeglicher Grundlage und waren wohl eher dem vor-karnevalistischen Geist der Cowboy-und-Indianer-Spiele geschuldet. Anders lässt sich das nicht erklären.“

„Auch und gerade darum sollten einige Ratsmitglieder vielleicht doch mal über die Option, loszulassen, nachdenken. Auch und gerade, weil eine solche Argumentation bei diesen Persönlichkeiten und ihrer sonstigen Struktur her nicht authentisch und kompetent erscheint. Umso erschreckender, dass sie den Bürgerwillen repräsentieren sollen.“

„Die Zeit der Oberlehrer ist ein für allemal vorbei. Das sollten vielleicht einige endlich akzeptieren und respektieren.“

„Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, warum in der Entscheidung zum OP-Kennzeichen derart abstrafend gemaßregelt wird. Sind es nicht gerade solche Verhaltensweisen, die wenig integrativ wirken? Welch Widerspruch ergibt sich, wenn man der einen Seite Desintegration unterstellt und selbst diese Kritik maßregelnd an den Tag legt?“

„Nochmals: Die rein betriebswirtschaftlliche Kalkulation hat hier zu zählen, da niemand mit dem Gedanken des Separatismus an diese Entscheidung herangehen wollte. Warum einige genau dann das Gegenteil behaupten, grenzt an die Vermutung geistiger Umnachtung. Anders ist das nicht nachvollziehbar.“

„Daher ist diese Reaktion auch nicht als Kritik an der Entscheidung zu verstehen, sondern als Bedenken gegen Kommunikationsweisen, die letztlich genau dem schaden, was erreicht werden soll: Integration und Identifikation.“

„Hier hätte einzig und alleine eine betriebswirtschaftliche Diskussion geführt werden dürfen. Und wenn diese nachweislich zum Ergebnis kommt, dass es eine defizitäre Folge hätte, dann ist die Ablehnung zu akzeptieren. Selbstverständlich ist die plausibel und transparent darzulegen.“

„Insofern scheint vielleicht die Anführung von angeblich 56.000 Euro Zusatzkosten/ -ausgaben zu hinterfragen zu sein, da es im ersten Moment recht hochgegriffen erscheint.“

„Verifiziert sich das einhergehende negative Saldo der Maßnahme, so ist die Entscheidung selbstverständlich fundiert und zu akzeptieren.“


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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