Stadtplan Leverkusen
06.11.2011 (Quelle: TSV Bayer 04)
<< Elfen mit knapper Niederlage in Amsterdam - Entscheidung um Achtelfinaleinzug am kommenden Sonntag   Ausstellung: Kleinwagen Wunderzeit >>

Eis-Sauna macht Leverkusener fit


Für die Bayer-04-Athleten sind in Leverkusen eisige Zeiten angebrochen: Die Stabhochspringer Tobias Scherbarth, Hendrik Gruber und Dennis Löhr sowie Hochspringer Sebastian Kneifel setzten sich zwei Wochen lang täglich in eine Kältekammer, um sich bei minus 110 Grad vom Training zu erholen. Im Trainingszentrum der BayArena holte sich das Quartett täglich drei Minuten lang die eisige Kälte ab. Die Schock-Kur bei Frosttemperaturen dient als regenerative Maßnahme, auf die auch die Fußballprofis aus Leverkusen vertrauen.
Die Sportler durchlaufen dabei drei jeweils fünf Quadratmeter große, begehbare „Gefrierschränke“. Auf minus zwölf Grad in der ersten Kammer, folgen minus 60 Grad und schließlich die Extremtemperatur von minus 110 Grad, in der die Athleten ausharren müssen. Vor der Kälte schützen lediglich Shorts, feste Schuhe, Mund- und Nasenschutz sowie ein Stirnband und Handschuhe. Nach Studien der Universitäten Dortmund und Münster fördert die frostige Schocktherapie die Leistungsfähigkeit der Profis und die Durchblutung , sie wirkt außerdem schmerzlindernd nach dem Training.

„Wir haben möglichst viel geredet, um mich nicht zu merken, wie kalt es eigentlich ist. Am Ende sind aber sogar unsere Nasenhaare gefroren“, erklärte Stabhochspringer Tobias Scherbarth. Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen zwei Wochen wollen sich die TSV-Athleten in Zukunft regelmäßig den extremen Temperaturen in der „Eissauna“ aussetzen.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht     Impressum     Datenschutzerklärung    

Letzte Änderung am 14.03.2017 11:45 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar:
(Es sind keine Links erlaubt)
reCAPTCHA:
Spammen zwecklos:
  • Um das Formular abschicken zu können, muss das reCAPTCHA angeklickt werden
  • Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet