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Elfen vor schwerer Auswärtspartie in Blomberg

Veröffentlicht: 11.02.2011 // Quelle: Handball-Elfen

Die Elfen waren froh, dass nach dem Hammermonat Januar mit zahlreichen Topspielen erst einmal eine kleine Pause angestanden hatte. Das Aus im DHB-Pokal gegen den Ligaprimus Thüringer HC und das Europapokal-Aus gegen das Team Tvis Holstebro gaben Gelegenheit, um durchzuschnaufen und zum Kraft tanken für die Schlussphase der Meisterschaftsrunde, in der die Elfen ihre Position im oberen Tabellendrittel weiter festigen wollen. Doch mit der HSG Blomberg-Lippe steht am Samstag (Anwurf 16:30 Uhr) ein unbequemer Gegner ins Haus.

Auch im ersten Vergleich in dieser Saison mussten die Elfen sich die Punkte hart erarbeiten, triumphierten am Ende knapp mit 29:28. Und die Erinnerung an das Hinspiel ist auch bei den Lippern noch frisch. „Das Hinspiel in Leverkusen haben wir sehr unglücklich durch einen Siebenmeter in letzter Sekunde verloren. Diese Erinnerung wird uns für das Wiedersehen besonders motivieren“, erklärte André Fuhr im Vorfeld der Partie.

Vor allem in der hitzigen Atmosphäre der kleinen Sporthalle an der Ulmenallee ist Blomberg nicht zu unterschätzen. Dies bekamen in dieser Spielzeit bereits der VfL Oldenburg oder auch der FHC Frankfurt/Oder zu spüren. Im Pokal der Pokalsieger, wo die Lipperinnen als Pokalfinalist des Vorjahres den Startplatz von den Elfen übernahmen, gelang am vergangenen Wochenende der Sprung ins Viertelfinale des Wettbewerbs. Gegen die Isländer von FRAM Reykjavik legte man furios los, führte im ersten Spiel schon mit elf Toren und hatte am Ende aber Mühe, um zwei knappe Siege (26:24, 30:29) feiern zu können.

Auf der Vulkaninsel fehlte aber auch mit Saskia Lang die beste Feldtorschützin der Lipperinnen. Die Nationalspielerin liegt mit 86 Toren auf Platz drei der vereinsinternen Torjägerwertung hinter den beiden ehemaligen Leverkusenerinnen Sabrina Richter (geb. Neukamp, 113/41) und Melanie (Michaela?) Hofmann (geb. Seiffert, 96/11). Mit Nadine Krause steht eine weitere Ex-Elfe im Kader der Lipperinnen. Die in Leverkusen zur Welthandballerin gereifte Rückraumspielerin kehrte Ende Januar gegen Oldenburg ins Team zurück. „Nach monatelanger Pause ist sie endlich zurück und hat in Reykjavik gezeigt, wie sie uns mit Übersicht und Erfahrung helfen kann“, so Fuhr.

Doch die Elfen schauen vor allem auf sich und besinnen sich auf ihre eigenen Stärken. Um den Spielrhythmus wieder aufzunehmen absolvierte das Team am Mittwoch noch ein Testspiel gegen den SC Greven. Gegen die Westfälinnen setzte sich das Team am Ende klar mit 42:24 durch auch wenn Renate Wolf munter durchwechselte. Einen guten Eindruck im Zusammenspiel hinterließ auch Rückraumspielerin Prudence Kinlend aus der A-Jugend. „Acht Tore gegen einen Zweitligisten sind schon mal eine Hausnummer“, hatte das Nachwuchstalent bei Renate Wolf einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Spielmacherin Anna Loerper fehlte noch bei der Partie, kehrte jedoch am Donnerstag nach ihrer Verletzung wieder ins Mannschaftstraining zurück. Der Einsatz von Denisa Glankovicova und Kathrin Hambitzer steht jedoch krankheitsbedingt auf der Kippe.


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