Stadtplan Leverkusen
23.02.2010 (Quelle: TSV Bayer 04)
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Schembera und Spiegelburg Titelfavoriten in Karlsruhe


800-Meter-Spezialist Robin Schembera möchte sich am Wochenende bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Karlsruhe seinen Titel zurückholen. Der Leverkusener war bereits 2008 Deutscher Meister unter dem Hallendach und wurde 2009 durch den Erfurter Sebastian Keiner abgelöst. Schemebera ist so gut wie noch nie in die Saison gestartet und Trainer Adi Zaar weiß, dass „nur der Titel zählt.“ Mit einer Saisonbestzeit von 1:46,66 Minuten hat der 21-Jährige mehr als anderthalb Sekunden Vorsprung auf den Zweitplazierten der aktuellen deutschen Bestenliste und damit beste Aussichten, seinen Plan in die Tat umzusetzen.

Obwohl er die Norm (1:47,20 min) für die anstehende Hallen-Weltmeisterschaft (12.-14.03; Doha) schon unterboten hat, reist Schembera aus trainingsmethodischen Gründen nicht nach Doha. Stabhochspringerin Silke Spiegelburg wird dagegen in Karlsruhe Kurs auf die Hallen-WM nehmen. Die Deutsche Meisterin tritt als Titelverteidigerin in der Europahalle an und ist wie Schembera die Top-Favoritin auf den Gewinn der Meisterschaft. Die Hallen-Vizeeuropameisterin ist momentan mit 4,61 Metern die beste Deutsche und hat bereits zu Beginn der Saison die Qualifikationshöhe (4,50 m) für die Hallen-WM übersprungen.

Disziplinkollege Hendrik Gruber hat sich in diesem Frühjahr mit 5,70 Metern ebenfalls in die Reihe der WM-Kandidaten vorgearbeitet. In der badischen Metropole wird der Schützling von Leszek Klima allerdings auf den Ex-Leverkusener und deutschen Jahresbesten Malte Mohr (LG Stadtwerke München) treffen, der mit 5,83 Metern beste Chancen auf den Titel und eine Nominierung hat. Somit muss Gruber sich strecken, um möglicherweise das Ticket vor dem zweiten WM-Kandidaten Alexander Straub (5,81 m; LG Filstal) zu lösen.

Ein Platz auf dem Podest traut Trainer Karl-Heinz Düe Hürdensprinterin Anne-Kathrin Elbe zu. Im bisherigen Saisonverlauf bot die Deutsche Juniorenmeisterin die drittschnellste Zeit in Deutschland an. Mit der 4x200-Meter-Staffel kann die 23-Jährige zusammen mit Cathleen Tschirch, Mareike Peters und Wiebke Ullmann zudem eine Goldmedaille holen. Für Tschirch und Peters geht es auch über 200 Meter um alles. „Es können beide unter 24 Sekunden laufen“, sagt Trainer Düe, was in der momentanen Konstellation im deutschen Kurzsprint sogar schon für Gold reichen könnte.

Ein enges Duell wird bei den Frauen über 800 Meter erwartet. Bis auf der Jahresschnellsten Claudia Hoffmann (SC Potsdam), liegen gleich vier Läuferinnen innerhalb einer Sekunde. Darunter ist auch die Leverkusener Titelträgerin aus 2009, Annett Horna. Sie wird es schwer haben erneut ganz vorne zu landen, doch Trainer Adi Zaar hofft, dass die Lehramts-Studentin ihre Erfahrung ausspielen kann, wenn es im Spurt um die Medaillenvergabe geht.

Mehr Informationen mit Zeitplan gibt es unter www.leichtathletik.de.


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Letzte Änderung am 17.01.2016 12:47 von leverkusen.
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