Ein Ehepaar (60, 62) hat heute morgen auf der Straße "Im Kirchfeld" in Lützenkirchen für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt.
Gegen 09.15 Uhr rief die Frau bei der Feuerwehr an. Aufgeregt forderte sie, dass ihr Ehemann zwangseingewiesen werden solle. Zudem sei er im Besitz einer Schusswaffe und bedrohe sie aktuell.
Auf Grund der nicht näher einzuschätzenden Bedrohungslage wurde der Einsatzort von der Polizei abgesperrt. Spezialkräfte nahmen Kontakt zu der Ehefrau auf, die kurze Zeit später die Wohnung unversehrt verlassen konnte. Auch ihr Ehemann, der sich mit Vehemenz gegen ihre Forderung, zwangsweise in eine Klinik eingewiesen zu werden, ausgesprochen hatte, kam um 12.00 Uhr aus der Wohnung. Er ließ sich widerstandslos von Beamten des Sondereinsatzkommandos festnehmen.
Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde eine Waffe aufgefunden. Ob es sich um eine echte Schusswaffe handelt, muss noch geprüft werden.
Nach ersten Ermittlungen war dem Einsatz ein heftiger Streit zwischen den Eheleute voraus gegangen. Zur Zeit wird geprüft, ob und welche Konsequenzen der Polizeieinsatz für die Streitenden haben wird.
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