Schwere Verletzungen erlitt ein junger Mann, der von zwei brutalen Tätern am Dienstagabend (09. Okt) in der S-Bahnlinie 6 in Leverkusen ausgeraubt wurde.
Der 21-Jährige fuhr mit der Bahn von Köln nach Leverkusen, als er etwa um 21.20 Uhr zwischen den Haltestellen Leverkusen-Bayerwerk und Leverkusen-Küppersteg angegangen wurde. Die beiden Räuber verlangten von ihm ein goldenes Armband, das er aber nicht hergeben wollte.
Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, schlug einer der Täter dem Opfer mit einer mitgebrachten Wasserflasche auf den Kopf. Als der Leverkusener dann aufstand, schlug der junge Räuber noch ein zweites Mal zu. Dadurch erlitt der 21-Jährige eine zweite Kopfplatzwunde, die stark blutete. Während der Auseinandersetzung erbeuteten die Räuber einen Schlüsselanhänger und ein 2-Euro-Stück.
Schließlich gelang es dem 21-Jährigen an der Haltestelle Leverkusen-Küppersteg aus dem Wagon zu flüchten. Im Krankenhaus musste er mit zehn Stichen genäht werden.
Die Täter können wie folgt beschrieben werden:
Während des Überfalls befanden sich noch zwei weitere Personen in dem S-Bahn Waggon. Ein etwa 16-jähriges Mädchen und ein Mann, der dem Opfer zugerufen hat, dass er auf dem Rüttersweg wohnt. Zuvor hatten die Räuber sich mit einem dunkelhäutigen Pärchen auf Englisch unterhalten, die aber vor der Tat ausgestiegen sind.
Die Polizei sucht jetzt die erwähnten Personen als Zeugen.
Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 14 der Kölner Polizei, Tel. 0221/229-0.
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