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Menga und Peters trainierten mit Weltmeister Frankie Fredericks

Veröffentlicht: 10.06.2008 // Quelle: TSV Bayer 04

Die Leverkusener Sprinthoffnungen Aleixo-Platini Menga und Mareike Peters haben im Training hohen Besuch erhalten: Der ehemalige Weltklasse-Sprinter Frankie Fredericks aus Namibia weilte drei Tage in Leverkusen und führte mehrere Trainingseinheiten mit den zwei Talenten des TSV Bayer 04 durch, die gerade erst für den Europacup im französischen Annecy (21./22.06.) nominiert wurden. Fredericks arbeitet seit gut einem Jahr als Berater im Sprintbereich für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und feierte 1993 in Stuttgart als Weltmeister über 200 Meter seinen größten Erfolg, auch mehrere Medaillen bei Olympia sammelte er.

„Es hat Riesen Spaß gemacht und war sehr spannend“, erklärte Menga im Anschluss. Vor allem in punkto Lockerheit will sich der 20-Jährige etwas abgucken von Fredericks, der genau wie der Leverkusener eher zu den schmalen Sprintern gehörte. Zu oft verkrampft Menga noch in den entscheidenden Läufen, Fredericks Tipps kamen da genau richtig. „Das will ich umsetzen und meine Bestzeit weiter verbessern“, kündigte der Deutsche Juniorenmeister an. Erst am vergangenen Wochenende hatte Menga die 100 Meter in 10,27 Sekunden so schnell zurückgelegt wie nie zuvor. Nun scheint auch die Olympianorm für Peking (China) von 10,20 Sekunden nicht unerreichbar.

Auch Trainer Axel Berndt zeigte sich begeistert über den ehemaligen Weltmeister, der in seiner aktiven Karriere die Trainingssysteme in Namibia, den USA und Großbritannien kennen lernte und sein eigenes Konzept entwickelte. „Die Übungen sind nicht neu, aber die Kombinationen und die Akzente sind andere“, berichtete Berndt. So lege Fredericks viel Wert auf die richtige Lauftechnik und lasse diese in Übungen oft wiederholen, damit die Veränderungen automatisiert werden könnten.

Fredericks plädierte auch für einen mündigeren Athleten. „Der Sportler soll stets wissen, warum er was trainiert und nicht nur den Trainingsplan abspulen. Und der Athlet braucht auch im Training Ziele“, forderte der 39-Jährige, der Menga und Peters noch ein Motto mit auf dem Weg gab, an das er sich selbst immer versucht hat zu halten: „Habe vor keinem Gegner Angst.“ Eine Plattitüde, die aber aus dem Mund eines Weltmeisters einen wirklichen Wert bekommt.


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