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Karla Schefter in Leverkusen

Veröffentlicht: 09.02.2008 // Quelle: Stadtverwaltung

Am 12. Februar um 15.00 Uhr wird Karla Schefter ihr humanitäres Engagement für Afghanistan im Haus Upladhin vorstellen. Seit 1989 arbeitet die ehemalige leitende OP-Schwester aus Dortmund in Afghanistan, zunächst als Krankenschwester, heute als Krankenhausleiterin. Sie hat das Hospital Chak-e-Wardak in den afghanischen Bergen mit aufgebaut. Buchstäblich aus dem Nichts entstand dort im Laufe der Jahre ein funktionierendes 60-Betten-Krankenhaus, das einzige in einer Provinz mit 400.000 Einwohnern. Selbst als in der Hauptstadt Kabul Frauen zeitweise überhaupt nicht mehr behandelt werden durften, lief im 60 Kilometer entfernten Chak der Krankenhausbetrieb weiter. Das Hospital hat auch den Anti-Terrorkrieg unbeschädigt überstanden.
Das von Karla Schefter im Jahr 1993 gegründete „Komitee zur Förderung medizinischer und humanitärer Hilfe in Afghanistan e.V." kümmert sich in rein ehrenamtlicher Arbeit um die Beschaffung von Geld- und Sachspenden.
In jedem Winter aber geht Karla Schefter selbst auf Vortragsreise, um das Projekt weiter bekannt zu machen und in Deutschland Spenden zu sammeln.
Von 1989 bis 1992 sowie von 1994 bis Sept. 1997 und von 1998 bis 2000 wurde das Projekt von der EU gefördert. Seitdem hängt das Projekt nahezu ausschließlich von privaten Spenden ab, die durch gelegentliche Zuwendungen und Sachspenden von verschiedenen Seiten ergänzt werden, u.a. vom Auswärtigen Amt, Bundeswehr, dem Medikamenten-Hilfswerk action medeor, Päpstl. Kindermissionswerk (Sternsinger), sowie diversen Firmen, Kirchengemeinden, Schulen und Serviceclubs. Das Finanzbudget beträgt zurzeit etwa 400.000 Euro pro Jahr, das entspricht bei fast 80.000 Patienten im vergangenen Jahr etwa fünf Euro pro Patient.

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