Täglich werden Kinder und Jugendliche im Internet Opfer pädophil veranlagter Täter und Täterinnen. In den Chat-Räumen, via E-Mail oder auch per ICQ nehmen die Täter Kontakt zu ihren Opfern auf. Immer mehr Männer und Frauen nutzen vom heimischen Wohnzimmer oder vom Arbeitsplatz aus die Anonymität des Internets, um ihre Neigungen auszuleben. Das Milliardengeschäft um die Ware Kind wächst rasant und somit auch die Anzahl derer, die diese Ware konsumieren.
Eltern und Lehrer sind meist ahnungslos über das, was den Kindern täglich im Internet begegnet. Die Gesetzgebung ist auf diese Art der Kriminalität nicht ausgerichtet und die Polizei nicht ausreichend ausgerüstet. Technische Filtersysteme, um die Kontaktaufnahme zu verhindern, gibt es bis jetzt noch nicht.
Mit der Veranstaltung möchte der Fachbereich Kinder und Jugend Eltern, Lehrer und Lehrerinnen auf die Gefahren und ihre Verantwortung, die sie gegenüber ihren Kindern tragen, aufmerksam machen und sie sensibilisieren.
Die Referentin, Frau Schöning, ist eine freie Journalistin, die sich seit 2000 mit dem Thema intensiv beschäftigt. In der Veranstaltung demonstriert sie, wie sie direkten Kontakt in den chat-rooms aufnimmt. Am Ende der Veranstaltung wird der Film Net(t)Chat (freigegeben ab 18 Jahren) vorgeführt. Anschließend erhoffen sich die städtischen Jugendschützerinnen eine rege Diskussion zum Thema sexueller Missbrauch und Gewalt im Internet. Der Eintritt ist frei.
Termin
Mittwoch, 7. März, 19.00 Uhr, Jugendzentrum Lindenhof in Manfort, Weiherstraße 49
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