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Dem Stab-Krimi folgte in Leipzig der doppelte Weitsprung-Erfolg

Veröffentlicht: 17.02.2007 // Quelle: TSV Bayer 04

Danny Ecker hat’s geschafft: Als Zweiter der Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig sicherte sich der Leverkusener Stabhochspringer einen der drei Startplätze für die Hallen-EM der Leichtathleten im britischen Birmingham (2. bis 4. März). Binnen weniger Minuten sorgten die Weitspringer Nils Winter und Sebastian Bayer mit den Plätzen eins und zwei sowie Sebastian Kneifel als Dritter im Hochsprung für weitere drei Medaillen. Winter knackte zudem mit 7,91 Metern erstmals die Hallen-EM-Norm.

In einem hochkarätigen Wettkampf reichten Danny Ecker selbst sehr gute 5,80 Meter nicht zum Sieg, da der überragende Dormagener Björn Otto seine eigene Jahres-Weltbestmarke um zwei Zentimeter auf 5,90 Meter verbesserte. Dafür zollte ihm Ecker den gebührenden Respekt: „Gegen Björn ist im Moment kein Kraut gewachsen. Ich bin zum dritten Mal in dieser Saison über 5,80 Meter gesprungen und bin damit zufrieden.“ An 5,90 Metern biss sich Ecker die Zähne aus, für Otto war bei 6,01 Meter Schluss. Er scheiterte beim Versuch, Eckers Deutschen Hallenrekord von 6,00 Metern um einen Zentimeter zu steigern.

Trotz solider 5,70 Meter reichte es für Lars Börgeling nur zu Platz fünf. Der Hallen-EM-Start ist damit passé: „Ich wäre natürlich gerne mitgefahren, ich erkenne aber die Leistungen der anderen an“, meinte der Olympia-Sechste. Mit 5,50 Metern beeindruckte Nachwuchsspringer Hendrik Gruber als Sechster, damit schraubte der 20-Jährige seinen erst wenige Tage alten persönlichen Rekord um zehn Zentimeter nach oben.

Den totalen Erfolg erkämpften die Weitspringer. Gleich im zweiten Durchgang erzielte Nils Winter die Siegesweite von 7,91 Metern und übertraf damit die Norm für Birmingham um einen Zentimeter. Im fünften Versuch bestätigte der 29-Jährige seine Leistung mit 7,90 Metern noch einmal. „Der Druck heute war groß, da ich die Norm unbedingt springen wollte. Und mit Druck springe ich oft am besten. Außerdem war die Spannung, die mir bislang in der Saison gefehlt hat, heute da“, nannte Winter die Gründe für seine Steigerung um elf Zentimeter.

Beim Zweiten Sebastian Bayer überwog der Frust über die 7,88 Meter: „Ich bin enttäuscht, dass für Birmingham zwei Zentimeter gefehlt haben“, sagte Bayer, der im vergangenen Jahr im Freien seinen ersten Meistertitel geholt hatte.

Seine erste Medaille bei nationalen Titelkämpfen erkämpfte sich in Leipzig überraschend Sebastian Kneifel im Hochsprung. 2,14 Meter, die der 23-Jährige im dritten Versuch überquerte, waren dafür nötig. „Ich freue mich total über meine Medaille, das hatte ich mir als Ziel gesetzt. Jetzt wird heute Abend gefeiert“, erklärte Kneifel grinsend. Einziger Wehrmutstropfen: An der persönlichen Bestmarke von 2,18 Meter scheiterte der Sportstudent noch.

Unzufrieden zeigte sich hingegen das Leverkusener Sprint-Duo Aleixo-Platini Menga und Rasgawa Pinnock, das über 60 Meter die Plätze sechs (6,77 sec) und acht (6,79 sec) belegte. „Ich war im Finale zu fest. Ich hätte ja nur meine Vorlauf-Zeit bestätigen müssen, um eine Medaille zu holen“, haderte Pinnock, der im ersten Durchgang 6,73 Sekunden lief.

Als Dritte ihres Vorlaufes qualifizierte sich 800-Meter-Läuferin Annett Horna (2:11,77 min) fürs Finale am Sonntag. Den B-Endlauf erreichte Natalie Mehring über 400 Meter in 56,92 Sekunden. Ohne Vorausscheidung gehen die 1500 Meter der Frauen vonstatten, mit Außenseiterchancen ist hier Kerstin Marxen am Start.

Die Leverkusener Top-Acht-Platzierungen des ersten Wettkampftages:

Männer: 60 Meter: 6. Aleixo-Platini Menga 6,77 sec (Zwischenlauf: 6,73 sec), 8. Rasgawa Pinnock 6,79 sec (Vorlauf: 6,73 sec); Hochsprung: 3. Sebastian Kneifel 2,14 m; Weitsprung: 1. Nils Winter 7,91 Meter, 2. Sebastian Bayer 7,88 m; Stabhochsprung: 2. Danny Ecker 5,80 m, 5. Lars Börgeling 5,70 m, 6. Hendrik Gruber 5,50 m, 8. Richard Spiegelburg 5,50 m.

Die kompletten Ergebnislisten und einen Live-Ticker gibt es unter www.leichathletik.de.


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