Stadtplan Leverkusen
12.02.2007 (Quelle: TSV Bayer 04)
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Karnevalsmusik half Sarah Nöh beim Goldgewinn


Im Schlussspurt hat der Leverkusener Leichtathletik-Nachwuchs die Medaillenbilanz bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen noch kräftig aufgewertet: Der Silbermedaille von Marvin Reitze im Stabhochsprung ließ Robin Schembera eine goldene Plakette über 800 Meter folgen. Zudem siegte Sarah Nöh im Speerwurf bei den parallel ausgetragenen Winterwurf-Titelkämpfen. Mit zweimal Gold und einmal Silber konnte das herausragende Vorjahresergebnis (sechsmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze) erwartungsgemäß nicht wiederholt werden.

Seiner Favoritenrolle wurde Robin Schembera über 800 Meter gerecht und hat in 1:50,22 Minute seinen Vorjahrestitel vor Sebastian Keiner (LC Erfurt) verteidigt. „Wir hatten beide die gleiche Renntaktik und haben nach 350 Metern das Tempo angezogen, das war schon fast ein Sprint. Sebastian hat dann vor der Kurve rausgenommen und ich war vorne“, schilderte der Deutsche Jugendhallenrekord-Inhaber sichtlich zufrieden den Rennverlauf. Von da an bestritt Schembera das Rennen von der Spitze weg und ließ sich die Führung nicht mehr entreißen.

Etwas überraschend hingegen hat sich Sarah Nöh im Speerwurf den Sieg gesichert. Direkt ihr erster Versuch blieb mit persönlicher Bestweite für die Konkurrenz uneinholbar bei 51,36 Meter im Gras stecken, einer Verbesserung ihrer alten Bestmarke von fast drei Metern. „Ich bin super happy, kann es aber noch gar nicht richtig glauben“, erklärte die 17-Jährige freudestrahlend und verrät grinsend ihr Erfolgsrezept: „Ich war heute länger als sonst im Hotel und habe zu Karnevalsmusik mitgesungen.“ Gleichzeitig qualifizierte sich Nöh für den U20-Werfer-Länderkampf am 10. März in Spanien.

Alles andere als zufrieden war Stabhochspringer Marvin Reitze mit 5,30 Metern im Stabhochsprung. „Das war kein gewonnener Vizemeistertitel, sondern ein verlorener Meistertitel“, kommentierte Marvin Reitze, der damit seinen Vorjahressieg nicht wiederholen konnte, enttäuscht. „Mir fehlt in letzter Zeit etwas die Kraft.“ Sieger des Wettbewerbs wurde Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) mit übersprungenen 5,40 Metern. Er versuchte sich anschließend dreimal erfolglos an 5,53 Metern, womit er den Deutschen Jugendhallenrekord von Danny Ecker aus dem Jahr 1996 um einen Zentimeter überboten hätte. Gerson Harting konnte sich mit einer Steigerung seiner persönlichen Bestleistung um 15 Zentimeter auf 4,85 Metern über Rang fünf freuen.

Ebenfalls Fünfter mit einem persönlichen Rekord wurde Kugelstoßer Tobias Weltin. Er katapultierte sein Arbeitsgerät auf 16,73 Meter steigerte seine bisherige Bestmarke um 28 Zentimeter. Im Diskuswurf ließ er mit 46,14 Metern den achten Rang folgen.

Die Leverkusener Top-Acht-Platzierungen:

Männliche Jugend A: 800 m: 1. Robin Schembera 1:50,22 min; Stabhochsprung: 2. Marvin Reitze 5,30 m, 5. Gerson Harting 4,85 m; Diskuswurf: 8. Tobias Weltin 46,14 m; Kugelstoßen: 5. Tobias Weltin 16,73 m.

Weibliche Jugend A: Speerwurf: 1. Sarah Nöh 51,36 m.

Die kompletten Ergebnislisten gibt es auf www.leichtathletik.de.


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Letzte Änderung am 04.04.2020 17:25 von leverkusen.
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