Stadtplan Leverkusen
27.08.2006 (Quelle: TSV Bayer 04)
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Junioren-DM: Dreifach-Erfolg der Leverkusener Stabhochspringer


Zum Ende der Saison präsentierten sich die Leverkusener Leichtathleten bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Bautzen nochmals in bestechender Form und sorgten für ein Rekord-Ergebnis bei U23-Titelkämpfen: Viermal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze standen in der Statistik. Vor allem im Stabhochsprung und im Speerwurf unterstrich der TSV Bayer 04 seine führende Position in Deutschland. Allein in diesen beiden Disziplinen gab es sechs Medaillen. Als Sieger gingen Annika Suthe (Speer), Tobias Scherbarth (Stab), Kamil Bethke (Hammer) und die weibliche 4x100-Meter-Staffel aus ihren Wettbewerben hervor.

Einen Dreifachtriumph fuhren die Stabhochspringer ein. Doch nicht Malte Mohr, der in dieser Saison bereits 5,71 Meter überquerte, sondern Tobias Scherbarth sicherte sich mit im ersten Versuch überquerten 5,35 Meter den Titel. Der höhengleiche Mohr meisterte diese Höhe erst im zweiten Anlauf und wurde Zweiter. Björn Venghaus (5,30 m) komplettierte als Dritter die Leverkusener Phalanx auf dem Podest. Mit Silber musste Disziplinenkollegin Floé Kühnert vorlieb nehmen. Mit 4,20 Meter blieb die 22-Jährige zehn Zentimeter hinter Anna Schultze (LG Filstal) zurück.

Der Sieger im Hammerwurf stand für Trainer Gerhold Wohlfarth schon vor dem Wettkampf fest. Auf die Frage, auf welchen Platz sein Schützling Kamil Bethke bei den nationalen U23-Titelkämpfen landen würde, entgegnete der routinierte Coach ein paar Tage zuvor unmissverständlich: „Kamil wird gewinnen. Was denn sonst?“ Wohlfarth behielt Recht. Mit 67,91 Metern holte sich Bethke seinen ersten Titel bei den unter 23-Jährigen und lag dabei über einen Meter vor dem zweitplatzierten Ron Hütcher (66,60 m/LG Nordhausen).

Im Speerwurf wurde Annika Suthe ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und siegte mit 56,65 Metern. Dank Linda Stahl, die mit 54,80 Metern auf dem zweiten Rang landete, kamen die Leverkusener zu einem Doppelerfolg. „Das war ein schönes Ergebnis zum Ende der Saison. Der Doppelsieg ist natürlich toll“, meinte Trainer Helge Zöllkau. Dass Suthe rund dreieinhalb Meter unter ihrer Saisonbestleistung blieb, störte den Coach nicht weiter: „Die Weite ist nicht besonders, aber für den Sieg hat es ja gereicht. Für Annika war es schwer, sich nach der EM noch Mal richtig zu motivieren.“

In einem taktischen 1500-Meter-Rennen wurde die Leverkusenerin Kerstin Marxen (4:32,59 min) Zweite. Im Schlussspurt hatte die Erfurterin Katrin Trauth (4:31,56 min) die besseren Karten. „Es war ein langsames Rennen, im Schlussspurt war Katrin Trauth einfach schneller. Es war ein versöhnlicher Abschluss für dieses Jahr“, erklärte Trainer Paul Heinz Wellmann, der in Ricardo Giehl einen weiteren Medaillengewinner aufweisen konnte. Der 21-Jährige landete mit 3:52,23 Minuten auf dem Bronzerang. „Ricardo kann Dritter werden, mehr ist nach vorne nicht drin“, vermutete Wellmann schon vor dem Rennen.

Den goldglänzenden Schlusspunkt setzte die 4x100-Meter-Staffel der Juniorinnen, die in 45,82 Sekunden das Geschehen bestimmte. Anne-Katrin Elbe, Sorina Nwachukwu, Mareike Peters und Katharina Naumann bildeten das siegreiche Team. Das aussichtsreiche Junioren-Quartett erreichte indes nicht das Ziel. Im Finale erhielten Daniel Brischke, Stefan Wieser und Peter Schnabel noch Verstärkung durch Sebastian Bayer, verpatzten aber einen Wechsel.

Die Leverkusener Top-Acht-Platzierungen:

Männer: 100 Meter: 4. Stefan Wieser 10,75 sec; 1500 Meter: 3. Ricardo Giehl 3:52,23 min; Weitsprung: 8. Peter Schnabel 6,98 m; Stabhochsprung: 1. Tobias Scherbarth 5,35 m, 2. Malte Mohr 5,35 m, 3. Björn Venghaus 5,30; Hammerwurf: 1. Kamil Bethke 67,91 m, 7. Pascal Tang 59,48 m.

Juniorinnen: 100 Meter: 4. Mareike Peters 11,94 sec; 200 Meter: 4. Mareike Peters 24,20 sec; 1500 Meter: 2. Kerstin Marxen 4:32,59 min; Stabhochsprung: 2. Floé Kühnert 4,20 m, 7. Kim Kühnert 3,70 m; Speerwurf: 1. Annika Suthe 56,65 m, 2. Linda Stahl 54,80 m, 7. Clara Elsner 46,50 m; 4x100 Meter: 1. TSV Bayer 04 Leverkusen (Anne-Kathrin Elbe – Sorina NwachukwuMareike Peters – Katharina Naumann) 45,82 sec (Im Vorlauf: Maike Jeanette Wilden für Katharina Naumann/Zeit: 46,02 Sekunden).

Die kompletten Ergebnisse gibt es unter www.leichtathletik.de.


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