Gutes finanzielles Ergebnis - Aufsichtsrat lobt Landesgartenschau - Leverkusen


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Gutes finanzielles Ergebnis - Aufsichtsrat lobt Landesgartenschau

Veröffentlicht: 13.10.2005 // Quelle: Landesgartenschau

Der Aufsichtsrat der Landesgartenschau Leverkusen zeigte sich in seiner Sitzung sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Gartenschau.

550. 000 Besucher verdeutlichten die Akzeptanz der Landesgartenschau bei den Gästen. Dies lässt sich auch an harten Zahlen festmachen. So bestätigte sich - nach weiteren abgerechneten Forderungen - die Prognose, dass das Ergebnis der Gartenschau im Durchführungshaushalt einen kleinen Überschuss ausweist.
Ähnlich gut ist die Situation auch im Investitionshaushalt. Nach Schlussrechnungsstand von 90% manifestiert sich auch hier das prognostizierte Ergebnis, dass der Investitionsrahmen nicht überschritten worden ist.

"Nur wenige Gartenschauen konnten bisher ein solch positives Ergebnis vorweisen" lobte Aufsichtsratsmitglied Jürgen Eickhoff die Verantwortlichen der Landesgartenschau Leverkusen.

Schon auf der Schlusspressekonferenz am 27.9. 2005 konnte Geschäftsführer Frank Stein die positive Gesamtbilanz verkünden: "Wir haben mit 500.000 Besuchern kalkuliert, und diese und sogar noch einige tausend mehr sind gekommen. Das heißt, die Landesgartenschau in Leverkusen wird nach der vorläufigen Prognose wohl eine schwarze Null schreiben. Darauf sind wir stolz." Stein begründete den wirtschaftlichen Erfolg so: "Die Geschäftsführung der Landesgartenschau in Leverkusen hat nie Wolkenkuckucksheime gebaut - die Gelder wurden extrem sparsam verwendet, jeder Cent umgedreht, die Besuchererwartung war realistisch. Er bekräftigte, dass von Politik und Bürgerschaft von Anfang an der klare Auftrag ergangen sei, eine erfolgreiche Landesgartenschau zu organisieren. Dies jedoch, ohne den defizitären Haushalt der Stadt Leverkusen über den städtischen Zuschuss hinaus noch weiter zu belasten.

Ein Lob sprach Stein damals auch an die Planer im Hause, die Architekten und den Projektsteuerer aus, denn auch der Investitionshaushalt in Höhe von 22 Millionen Euro (14, 5 Millionen Landesmittel, 7, 7 Millionen städtische Mittel) wurde nicht überzogen. "Die Landesgartenschau in Leverkusen zeigt, dass ein Projekt im Finanzrahmen bleiben und dennoch überzeugen kann."

Geschäftsführer Hans-Max Deutschle hat sich für die Folgejahre auch weiterhin gärtnerische Qualität auf die Fahnen geschrieben: Die Themengärten im "Bumerang" bleiben zum größten Teil erhalten, ähnlich gut sieht es auch in den Rheingärten aus, wo sich die Fortführung einer großen Anzahl der beliebten Hausgärten abzeichnet - die Gespräche mit den Initiatoren und Gartenbaubetrieben laufen noch. Ein Wunschtraum von Deutschle ist es, die erfolgreichen "Blumenschiffe" in Leverkusen zu halten. Der Aufsichtsrat beauftragte ihn deshalb weiter Verhandlungen mit Interessenten zu führen.

Am 10. Oktober wurde der Gartenschau-Park bis Ende des Jahres für Rückbauarbeiten geschlossen. Am 1. Januar 2006 wird das Gelände wieder als eintrittsfreier offener Bürgerpark geöffnet, jedoch im Kerngebiet weiterhin eingezäunt und mit nächtlicher Schließung. Die gesamte Infrastruktur - die Ebenen, Wege, Spielplätze und Fuß/Radwege - bleibt erhalten. Auch 2006 wird es ein Veranstaltungsprogramm geben - die Planung beläuft sich auf ein halbes Dutzend Konzerte und Events


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