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Kein Glück für Danny Ecker im WM-Finale – Rens Blom Weltmeister

Veröffentlicht: 12.08.2005 // Quelle: TSV Bayer 04

Im WM-Finale von Helsinki hat der Olympia-Fünfte Danny Ecker eine der bittersten Stunden seiner Karriere erlebt. Der Leverkusener Stabhochspringer scheiterte an seiner Anfangshöhe von 5,50 Metern: „Da wäre ich lieber in der Quali rausgeflogen, als im Finale ohne Höhe zu bleiben“, meinte der 28-Jährige anschließend. Immerhin: Der Titel blieb in der Leverkusener Stabhochsprung-Familie. Denn im Niederländer Rens Blom (5,80 m) siegte ein Springer, der seit Jahren bei Bayer 04 mittrainiert, lange auch in Leverkusen lebte, mittlerweile aber wieder in seine Heimat nach Sittard zurückgekehrt ist und nur noch zweimal pro Woche zum Training bei Coach Marc Osenberg nach Leverkusen kommt.

Osenberg, einst selbst erfolgreicher Stabhochspringer und heute vorwiegend als Manager im Geschäft (unter anderem ist er Direktor des Bayer-Meetings), betreute den 28-Jährigen auch in Finnlands Hauptstadt. „Als ich heute morgen aufgestanden bin und das Wetter gesehen habe, dachte ich mir schon, dass ich eine gute Chance haben würde. Einige der Top-Springer haben mit schwierigen Bedingungen so ihre Probleme. Es ist mein Tag geworden“, meinte Blom im Anschluss an den Wettkampf. Seine Bestleistung aus dem Jahr 2004 verpasste der Hallen-WM-Dritte von 2003 nur knapp. Sie steht bei 5,81 Metern. „Wir freuen uns für Rens und Marc. Herzlichen Glückwunsch! Das war ein starker Wettkampf“, sagte Bayer-04-Leichtathletik-Geschäftsführer Paul Heinz Wellmann.

Wie schon die Qualifikation zwei Tage zuvor war auch das Finale eine Lotterie. Wind, Regen und eine erneut zwischenzeitlich defekte Anlage verhinderten ein hohes Niveau in großer Breite. Silber gab es schon für 5,75 Meter für den US-Amerikaner Brad Walker, Bronze wurde an den Russen Pawel Gerassimow (5,65 m) vergeben.

Danny Ecker stellte nach seinen drei Fehlversuchen ernüchtert fest: „Es war nicht mein Tag, nicht mein Sommer.“ Nur einmal lief es für den Deutschen Vize-Meister unter freiem Himmel gut. Als er sich mit 5,75 Metern bei den nationalen Titelkämpfen in Wattenscheid die Silbermedaille sicherte. Danach klagte er schon über zahlreiche schmerzende Körperteile, musste sich an der Leiste operieren lassen und einer speziellen Therapie an der Schulter unterziehen.

Zur WM wurde der Sohn von Doppel-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl nicht mehr richtig fit, zumal Regen, Wind und Kälte die Aufgabe erschwerten. „Bei solchen Bedingungen ist es auch eine Überwindungssache zu springen“, erklärte der von Bundestrainer Jörn Elberding betreute Ecker, der im Vorfeld kaum Gelegenheit hatte, Selbstvertrauen zu tanken. Nun wolle er in Ruhe überlegen, wie es in dieser Saison noch weitergehe.

Eckers Final-Schicksal hatte Lars Börgeling, den zweiten Leverkusener Stabhochsprung-Starter bei dieser WM, schon in der Qualifikation ereilt. Drei ungültige Versuche bei der Anfangshöhe.

Mehr über Rens Blom und seine Beziehung nach Leverkusen erfahren Sie unter www.pro-jump.de.

Der weitere Zeitplan der Leverkusener WM-Starter:
(Wettkampfzeiten in Ortszeit – Deutschland minus 1 Stunde; TV-Zeiten in MESZ)

Freitag, 12. August
13.20 und 14.40 Uhr Speerwurf Frauen Qualifikation (Steffi Nerius)
14.00 Uhr Weitsprung Männer Qualifikation (Nils Winter)
19.50 Uhr Hammerwurf Frauen Finale (Susanne Keil)
ARD – 10.30 bis 15.00 Uhr und 17.15 bis 21.00 Uhr
Eurosport – 10.30 bis 14.30 Uhr und 17.30 bis 21.00 Uhr

Samstag, 13. August
19.45 Uhr Weitsprung Männer Finale
ZDF – 13.00 bis 15.40 Uhr, 17.30 bis 19.00 Uhr und 19.10 bis 20.50 Uhr
Eurosport – 13.15 bis 15.30 Uhr und 17.30 bis 21.00 Uhr

Sonntag, 14. August
Speerwurf Frauen Finale 19.25 Uhr
ARD – 13.00 bis 16.00 Uhr und 18.00 bis 20.30 Uhr
Eurosport – 13.15 bis 15.45 Uhr und 18.15 bis 20.30 Uhr

Mehr Infos mit Starterlisten, Statistiken, dem detaillierten Zeitplan und vielem mehr gibt es unter www.iaaf.org/wch05/index.html.


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