Ein erschreckendes Ergebnis brachten die dreiwöchigen gezielten Kontrollen der Polizei Leverkusen zur Verbesserung der Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr. Nach Schulbeginn fuhren auf den Schulwegen und in den Freizeitbereichen von Kindern bis zu zwei Drittel der Kraftfahrer und Kraftfahrerinnen zu schnell, die traurigen Höchstleistungen von Rasern lagen in den 30 km/h-Bereichen bei 67, in den 50km/h- Bereichen bei 87 km/h. Mehr als 220 Verkehrsteilnehmer mussten bei Geschwindigkeits- überschreitungen bis zu 20km/h ein Verwarnungsgeld bis zu 35,-EUR bezahlen, über 20 erhielten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil sie die Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20km/h überschritten hatten; 4 davon müssen zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen, weil ihre Geschwindigkeit in der geschlossenen Ortschaft mehr als 30km/h zu hoch war. Außerdem zahlten mehr als 50 Gurtmuffel ein Verwarnungsgeld, weil sie selbst oder ihre Kinder nicht angeschnallt waren, 4 erhielten eine Anzeige, weil der Kindersitz in ihrem Fahrzeug fehlte. Die Präsenz der Polizei wurde durchweg begrüßt, selbst die meisten angehaltenen Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen, darunter Mütter und Väter auf dem Weg zum Kinderhort oder zur Schule, waren den Kontrollen gegenüber positiv eingestellt.
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