Der Abbau freiwilliger Leistungen kann derzeit für Leverkusen nur abstrakt dargestellt werden. Die Vorbereitungen zum Haushalt 2004 sowie der Finanzplanung bis 2010 laufen auf Hochtouren. Nach einer Meinungsbildung im Verwaltungsvorstand im November wird der Etat mit entsprechenden Maßnahmen und Vorschlägen von Oberbürgermeister Paul Hebbel und Stadtkämmerer Rainer Häusler am 15. Dezember eingebracht.
Gewiss ist allerdings, dass aufgrund der Verfügung der Bezirksregierung vom 02. Mai zum Haushaltssicherungskonzept(HSK) 2003 die Vorgabe für 2004 lautet:
„Die Stadt hat im Bereich der freiwilligen Aufgaben und der Pflichtaufgaben mit Ermessen sowie des Zuschusses der Stadt für den ÖPNV für das Jahr 2004 eine nochmalige prozentuale Kürzung von insgesamt 3 % vorzunehmen
Schon in der Vergangenheit hat sich die Reduzierung der freiwilligen Leistungen und wie die kommunale Finanzschieflage auf die Bürger, die Unternehmen dieser Stadt sowie die Vereine und Verbände aber auch die Belegschaft ausgewirkt. Nachfolgende Übersicht verdeutlicht dies:
Was haben Bürger bisher vom Haushaltsicherungskonzept und der Finanznot in Leverkusen gemerkt? – Einige Beispiele
Grundsteuererhöhung A: 2002 von 225 % auf 250; ab 2005 auf 260 %
Grundsteuererhöhung B: 2002 von 450 % auf 500; ab 2005 auf 520 %
o rd. 3 Mio. € für 2003
Hundesteuererhöhung: 2002 um 16 €/Jahr/Hund auf 108 € (bei zwei und mehr Hunden kostet jeder Hund 216 € -auch der Erste-; ab 2005 auf 120 € (bei zwei und mehr Hunden kostet jeder Hund 240 €
o 60.000 € für 2003
Hundezählung im Laufe des Jahres 2003
Leistungsreduzierung im freiwilligen Bereich (Pflichtaufgaben 91,1 %-freiwillige Aufgaben 8,9 %); Gesundheit, Sport, Erholung, Freizeit- und Grünanlagen
Öffnungszeiten: haben sich verringert
Was haben die Unternehmen bisher vom HSK gemerkt? – Einige Beispiele
Was hat die Belegschaft bisher vom HSK gemerkt?
Vereine und Verbände