Stadtplan Leverkusen
13.05.2003 (Quelle: Polizei)
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Polizeibericht


Anruf kann teuer werden

Mit großem Aufwand durchsuchten mehrere Beamte in der Nacht zu Sonntag einige Waldgebiete in Leverkusen, nachdem ein Mädchen über ein Sorgentelefon mitgeteilt hatte, daß sie in einem Wald ein Kind zur Welt gebracht hatte und jetzt unter starken Blutungen leide.
Die Ermittlungen haben jetzt ergeben, daß die geschilderte Notsituation nur vorgetäuscht war. Der Anruf kam aus einer Telefonzelle in Norddeutschland. Zur Zeit laufen die weiteren Nachforschungen um die Anruferin zu ermitteln.
Sollte dies Erfolg haben, muß sie mit einem Strafverfahren wegen Mißbrauch von Notrufen rechnen. Das Gesetz sieht dabei eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor. Auch die Kosten für den Einsatz der Sicherheitskräfte werdenin solchen Fällen dem Verursacher in Rechnung gestellt.

Beim Spielen verletzt

Ein kleiner Junge wurde am Montag bei einem Verkehrsunfall in Opladen leicht verletzt. Das einjährige Kind spielte zusammen mit anderen Kindern auf dem Gehweg an der Nordstraße. Dabei geriet der Junge auf die Fahrbahn und wurde von dem Pkw eines 23-jährigen Autofahrers aus Langenfeld erfaßt, der gerade rückwärts einparken wollte. Der Junge fiel dadurch auf die Straß und mußte in Begleitung seiner Mutter mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Geschenk war ein Betrug

Das vermeintliche Geschenk, das einem Leverkusener am Montag gemacht wurde, kam ihn schließlich teuer zu stehen.
Der 72-jährige Mann wurde am Vormittag in Rheindorf aus einem Auto heraus angesprochen. Der Fahrer erklärte, daß er der Sohn eiens ehemaligen Arbeitskollegen des Mannes wäre und er ihm jetzt einige Sachen schenken möchte. Zusammen mit seinem Beifahrer stieg er aus dem Auto aus und man ging in die Wohnung des Rentners.
Dort holten die Männer eine Ledertasche, zwei Lederjacken und einen Ledermantel aus einer Tüte und erklärten, daß dies Ausstellungsstücke seien. Da beide nun nach Italien fahren, müßten sie die Sachen verzollen. Um dies zu umgehen, wollten sie die Bekleidung lieber dem freundlichen Arbeitskollegen ihres Vaters schenken.
Als "kleinen" Gefallen verlangten die beiden Personen jetzt noch einen Geldbetrag von 1.100 Euro. Mann sich das Geld nur leihen, damit die Rückfahrt nach Italien finanziert werden könne. Man einigte sich schließlich auf einen Betrag von etwa 600,- Euro, den der 72-jährige noch in Begleitung der beiden Personen von der Bank abholte.
Zurück in der Wohnung mußte der Geschädigte kurz in den Keller gehen, um eine Tüte zu holen. Diesen Moment nutzten die beiden Gauner, und verschwanden mit der Lederbekleidung und dem Geld.
Dies ist kein Einzelfall. Immer wieder versuchen Gauner mit diesen und ähnlichen Geschichten an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Dabei hilft oft nur das gesunde Mißtrauen gegenüber Fremden.
Weitere Hinweise, wie man sich vor Betrügern schützen kann, erhalten sie kostenlos beim Kommissariat Vorbeugung der Leverkusener Polizei, Tel 0214/377-2590-2592


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Letzte Änderung am 09.09.2003 18:26 von leverkusen.
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