Der Unternehmensbeirat des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) bestätigte in seiner heutigen Sitzung einstimmig die Umsetzung der VRS-Tarifstrukturreform. Damit sprachen sich die 30 Unternehmen eindeutig für ein einfacheres und übersichtlicheres Tarifsystem aus. Dessen Grundidee, eine Gemeinde - ein Tarif, soll das heutige, schwer zu durchschauende und 173 Tarifzonen umfassende System ablösen.
Analog der Struktur wird auch das Preissystem angepasst. Ab kommendem Jahr wird es nur noch sechs Preisstufen geben, wobei die Startgemeinde (Preisstufe 1) einem Tarifgebiet entspricht. Die weiteren fünf Preisstufen werden mehr oder weniger ringförmig um die jeweilige Stadt oder Gemeinde angeordnet: Preisstufe 2 für angrenzende Gemeinden, die Preisstufen 3 bis 5 für den Regionalverkehr sowie die Preisstufe 6 für das gesamte Verbundgebiet. Zusätzlich zu den sechs Preisstufen wird es eine vorgeschaltete Kurzstrecke geben, mit der der Kunde 4 Haltestellen fahren kann.
Nun mehr bleibt aus Sicht der Unternehmen noch die Einnahmenaufteilung in einer Sondersitzung des Unternehmensbeirates am 24. Juli 2003 zu klären, bevor die Tarifgenehmigung bei der Bezirksregierung beantragt werden kann. Walter Reinarz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, freut sich über den wegweisenden Beschluss des Gremiums: "Der Beschluss ist ein Erfolg für unsere Kunden, denn das neue Tarifsystem erleichtert ihnen den Zugang zu Bus und Bahn."
Weitere Informationen zum neuen Tarifsystem erhalten Sie gleich hier unter www.vrsinfo.de/4_2.php.
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