Bei diesem Verkehrsunfall in Leverkusen hatten die Polizeibeamten in der Nacht zu Mittwoch einen Logenplatz.
Die Polizisten fuhren zu diesem Zeitpunkt ihre Streife über die Edith-Weyde-Straße. Vor den Beamten fuhr ein Daihatsu-Kombi. Obwohl die Straßen schon schneebedeckt waren, fuhr der Fahrer des Kombi ziemlich schnell. Dann kam es wie es kommen musste. Plötzlich verlor der Fahrer die Kontrolle und das Fahrzeug drehte sich um die eigene Achse. Dabei schleuderte es in ein Gebüsch und kippte schließlich auf die Seite.
Sofort wollten die Beamten dem vermeintlichen Unfallopfer helfen. Doch der Fahrer kletterte unverletzt aus dem Fahrzeug. Als er von den Polizisten empfangen wurde, schlug ihnen sofort eine Alkoholfahne entgegen.
Der Alkotest ergab dann auch einen Wert von fast zwei Promille Alkohol in der Atemluft, so dass ihm eine Blutprobe entnommen werden musste. Seinen Führerschein konnten die Polizisten nicht sicherstellen. Der war dem 36-jährigen Mann aus Troisdorf schon entzogen worden.
Ein kleiner Trost blieb doch. Durch vier kräftige Polizeibeamte konnte der Wagen wieder aufgerichtet werden. Dabei wurde festgestellt, dass weder an dem Gebüsch noch an dem Fahrzeug ein Schaden entstanden war.
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