Ein 570 Gramm starker kleiner Held

Klinikum Leverkusen nimmt an der Aktion zum Weltfrühgeborenentag am Dienstag 17. November 2020 teil und beleuchtet das Klinikum in Lila

Archivmeldung aus dem Jahr 2020
Veröffentlicht: 16.11.2020 // Quelle: Klinikum

Anlässlich des Weltfrühgeborenentages lässt das Klinikum Leverkusen einen Gebäudeteil an der Notaufnahme/Rettungswagenzufahrt in der Farbe Lila anstrahlen. Die Idee zur Beleuchtung von Gebäuden auf der ganzen Welt stammt ursprünglich von der Organisation March of Dimes, eine USamerikanische Wohltätigkeitsorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Gesundheitssituation von Neugeborenen zu verbessern. Die Aktion kommt an. Auf Wunsch des Klinikums wird auch der Bundesligist Bayer04 Leverkusen ein Zeichen setzen und die BayArena in lila erstrahlen lassen.
In der Klinik für Kinder und Jugendliche des Klinikums weisen mehr als 80 Frühgeborene pro Jahr ein Geburtsgewicht unter 1.500 g auf. „Ein Geburtsgewicht von ca. 500 Gramm ist wenig, aber auf einer Frühgeborenen-Intensivstation nicht mehr außergewöhnlich. Viel kritischer für das Überleben ist die Unreife lebenswichtiger Organe aufgrund des extrem frühen Geburtstermins,“ sagt Dr. Peter Jahn, Oberarzt der Kinderintensivstation am Klinikum Leverkusen.

Ein kleiner Held mit einem Geburtsgewicht von nur 570 Gramm ist Conner. Er ist vor ein paar Wochen im Klinikum Leverkusen auf die Welt gekommen. Seine Mutter Rebecca Lüdtke ist in der SSW 27 mit „Bauchschmerzen“ ins Klinikum gekommen. Die Ärzte stellten eine Schwangerschaftsvergiftung fest, sodass der kleine Conner früher auf die Welt geholt werden musste. „Als ich aus der Narkose aufgewacht bin, war da auf einmal mein Sohn. Es war schön ihn zu sehen und gleichzeitig unfassbar schwer“, sagt Rebecca Lüdtke. „Ich wusste nicht, was uns jetzt erwartet und dann war da natürlich noch die Angst. Das war das Schwierigste: Nicht zu wissen, ob er überlebt“, sagt Rebecca und streichelt Conner über das kleine Köpfchen mit den dunklen Haaren.
Der kleine Held hat sich super entwickelt und benötigt nur noch ein bisschen Unterstützung beim Atmen.
„Es ist immer schön zu sehen, wenn sich ein Kind, das einen schwierigen Start ins Leben hatte, gut entwickelt und lebt, als wäre nie etwas gewesen“, so Dr. Peter Jahn, Oberarzt der Kinderintensivstation am Klinikum Leverkusen. Und auf diesem Weg ist aktuell der kleine Conner.
Aktuell wird er noch im Klinikum Leverkusen betreut, Rebecca darf natürlich bei ihrem Sohn in einem Eltern-Kind Zimmer bleiben. Mama Rebecca hat einen Wunsch, dass er sein erstes Weihnachten in seinem Zuhause feiern kann.
Anderen Eltern von Frühgeborenen rät Rebecca nie die Hoffnung zu verlieren. „Und viel Nachfragen, wenn man sich Sorgen macht. Die Pflegekräfte und Ärzte gehen auf alle Fragen ein und das gibt Sicherheit.“
Mit mehr als 1.600 Geburten pro Jahr gehört das Klinikum Leverkusen zu den erfahrensten Geburtskliniken in der Region. Gemeinsam mit der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bildet die Neonatologie (Frühgeborenen-Versorgung) der Kinderklinik das Mutter-Kind-Zentrum. Als modernes Perinatalzentrum mit der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) in diesem Fachbereich, betreuen die Experten Schwangere, Ungeborene sowie Früh- und Neugeborene aus der Region.

Über die Aktion Starker Start für kleine Helden:
In ganz Deutschland kommen jährlich mehr als 60.000 Kinder zu früh auf die Welt. Das bedeutet, dass jedes zehnte Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird. Ein Frühgeborenes kann – je nachdem, wie viele Wochen es zu früh zur Welt kommt – nur bedingt oder gar nicht selbst atmen, trinken und die Körpertemperatur aufrechterhalten. Es muss deswegen so schnell wie möglich intensivmedizinisch betreut werden und erhält in einem Inkubator die notwendige Versorgung.

Dieser erste Kampf im Leben macht frühgeborene Babys zu richtigen Helden!

Deshalb hat die European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) die Aktion Starker Start für kleine Helden ins Leben gerufen - um auf die ersten herausfordernden Monate und Jahre eines Frühchens aufmerksam zu machen.
Gemeinsam mit verschiedenen Partnerfachverbänden möchte EFCNI mit dieser Initiative neonatologische Intensivstationen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Organisation und Umsetzung von Aktivitäten zum Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November unterstützen. Teilnehmende Kliniken erhalten dafür ein Aktionspaket u.a. mit Geschenktaschen für die Eltern auf Station, wertvollen Informationen rund um das Thema Frühgeburt und vielem mehr.

Über den Welt-Frühgeborenen-Tag:
Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO stellt Frühgeburt die Haupttodesursache bei Kindern unter fünf Jahren dar. Um Frühgeborenen und ihren Familien eine Stimme zu geben, hat die European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) bereits 2008 den Welt-Frühgeborenen-Tag ins Leben gerufen, den jährlich Millionen Menschen am 17. November feiern.
EFCNI vereint als europäische Stiftung Eltern, medizinische Fachleute verschiedener Disziplinen, Wissenschaftler, Politiker und weitere Akteure mit dem gemeinsamen Ziel, die Gesundheit von Frühund Neugeborenen zu verbessern.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.efcni.org/starker-start-fuer-kleine-helden.


Ort aus dem Stadtführer: Klinikum
Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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