Mit Promille lenkte ein 43-jähriger Leverkusener einen Linienbus durch den Stadtverkehr.
Am Sonntagnachmittag wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall nach Leverkusen-Steinbüchel gerufen. Ein 62-jähriger Autofahrer hatte auf der Brandenburger Straße angehalten, um dem entgegenkommenden Bus in der engen Straße die Durchfahrt zu ermöglichen. Doch der Busfahrer schätzte den Abstand zum wartenden Pkw offensichtlich falsch ein und stieß an den hinteren Kotflügel.
Dabei entstand an den Fahrzeugen ein Sachschaden von etwa 2.500,-DM.
Während der Unfallschilderung durch den Busfahrer fiel den Polizeibeamten sofort Alkoholgeruch auf. Der Vortest ergab dann auch den Wert von etwa 1,6 Promille Alkohol in der Atemluft. Nachdem dem 43-Jährigen durch einen Arzt die Blutprobe entnommen wurde, musste natürlich auch sein Führerschein sichergestellt werden.
Für Fahrer, die im gewerblichen Verkehr Personen befördern, gilt eine 0,0 Promille-Grenze.
Die wenigen Fahrgäste, die sich in dem Linienbus befanden, hatten zwischenzeitlich den Unfallort verlassen und waren zu Fuß weitergegangen.
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