Völlig neue Wege geht die Polizei Köln zur Verhinderung von Fahrradunfällen.
Erstmalig werden die sonst nur von der Autobahn bekannten zivilen ProVida -Fahrzeuge eingesetzt, um gefährliche Verhaltensweisen der Autofahrer gegenüber Radfahrern zu verdeutlichen. Dies geschieht mit einem Kameraüberwachungssystem, dass das Fehlverhalten der Autofahrer aufzeichnet.
Die Unfallauswertungen haben ergeben, dass Radfahrer häufig verunglücken, weil deren Vorrang beim Abbiegen nicht beachtet wird und das Autofahrer mit zu geringem Abstand an Radfahrern vorbei fahren. Das Unterschreiten des Sicherheitsabstandes beim Überholen eines Radfahrers ist ausgesprochen gefährlich. Auch wenn es nicht zu einer Berührung zwischen Autofahrern und Radfahrer kommt, werden Radfahrer vielfach in der Koordination so beeinträchtigt, dass sie stürzen. Dies führt dann leider häufig zu schweren Verletzungen bei den Radfahrern.
Schwerste Kopfverletzungen können im Übrigen durch das Tragen eines Fahrradhelmes vermieden werden.
Durch den Einsatz des ProVida-Fahrzeuges werden Autofahrern ihre gefährlichen Verhaltensweisen an Ort und Stelle vor Augen geführt.
Der Beginn der Aktionen durch die Polizei Köln findet am kommenden Montag, 18. August 2008, 11.00 Uhr in Opladen, Düsseldorfer Straße / Berliner Platz, statt.
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