Das Anlegen des Sicherheitsgurtes mag in diesen heißen und schwülen Tagen von dem ein oder anderen Fahrzeuginsassen als unangenehm empfunden werden. Allerdings rettet er Leben - nicht nur bei Autofahrern, sondern auch bei allen Mitfahrenden.
Die polizeilichen Erfahrungen zeigen, dass Hitzewellen im Rheinland Fahrzeugführer und Mitfahrende dazu verleiten, Sicherheitsgurte nicht anzulegen und Rückhaltsysteme für Kinder weniger zu benutzen.
Die Autobahnpolizei Köln überwacht Gurtverstöße gerade jetzt an den heißen Tagen gezielt. Dabei wurde eine auffällig hohe Anzahl von Verkehrsteilnehmern festgestellt, die verbotswidrig vorgeschriebene Rückhaltesystem nicht nutzen. "Mir ist es zu heiß - und das Anlegen des Sicherheitsgurtes ist dann unangenehm!", bekommen die Polizeibeamten wiederholt zu hören.
Tatsache ist, dass die Gurtanlegepflicht auch bei den derzeitigen extremen Temperaturen uneingeschränkt gilt und zu beachten ist. "Für die bekannten, zum Teil schweren Folgen für nicht angeschnallte Fahrzeuginsassen bei einem Verkehrsunfall sind die Temperaturen vollkommen unerheblich", so der Leiter der Autobahnpolizei Köln, Polizeidirektor Georg Dissen.
Deshalb der Appell der Autobahnpolizei: "Gurt anlegen - auch bei extremer Hitze!"
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