Zu einem ungewöhnlichen "Tierrettungsseinsatz" mussten Polizeibeamte in der Nacht von Freitag auf Samstag (3./4. Februar) ausrücken.
Kurz nach Mitternacht. Eine aufgeregte Bürgerin meldet sich auf der Polizeiwache Wiesdorf in Leverkusen. "Ich habe da gerade beim Vorbeifahren im Scheinwerferlicht einen ausgesetzten Hund am Fahrbahnrand gesehen", berichtet die besorgte Frau dem Polizisten am Telefon. "Es könnte sich um einen schwarzen Labrador gehandelt haben!"
Bei Außentemperaturen von minus 9 Grad Celsius besorgt um das Wohlergehen des Tieres schickte der Beamte unverzüglich eine Streife zu dem angegebenen Ort in der Yitzhak-Rabin-Straße in Rheindorf.
Die Polizisten machten sich auf der unbeleuchteten Straße auf die Suche nach dem armen Tier - und konnten es schließlich auch finden.
Dem Vierbeiner schien die Kälte allerdings nichts auszumachen - es handelte sich um einen eineinhalb Meter großen Stoff-Panther, der die Beamten im Licht ihrer Taschenlampen etwas starr anblickte!
Das bereits erheblich abgewetzte "Tier" wurde schließlich auf der Wache "entsorgt" - aber nicht, ohne vorher für allgemeine Erheiterung der Nachtschicht gesorgt zu haben...
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