Mit den Strukturverträgen in NRW und den folgenden Disease Management Programmen in der gesamten Bundesrepublik wurde die Versorgung der Diabetiker nicht nur gesetzlich, sondern auch nach den Vorgaben der Fachgesellschaft nahezu leitliniengerecht geregelt. Größere Fortschritte wurden durch die Schulungen der Patienten, aber auch der Hausärzte erzielt, die sich in sog. Qualitätszirkeln" regelmäßig weiterbilden müssen.
Leider wurden aber durch mehrere nachgeschaltete Gesetze, wie das Gesundheitsmodernisierungsgesetz und das Arzneimittelspargesetz" sowie durch mehrere Eingriffe durch das Institut für Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (kurz IQWIG) und vom Gemeinsamen Bundesausschuss im Gesundheitswesen (kurz GBA) das Bundesministerium für Gesundheit genötigt, weitere Einschränkungen zu erlassen, so dass bei den Ärzten und Patienten eine große Verunsicherung aufkam. Zusätzlich wurden durch Rabattverträge der Krankenkassen mit diversen Pharmaherstellern ständig wechselnde Medikamentenvorgaben gemacht, so dass insbesondere bei den Typ 2-Diabetikern, die häufig noch unter Bluthochdruck und erhöhten Blutfetten sowie diversen Folgekrankheiten leiden, eine große Verunsicherung aufkam. Die verordneten Medikamente hatten in Folge nicht nur ständig wechselnde Namen, andere Farben und Formen und zum Teil auch andere Zusammensetzung. Insbesondere für ältere Menschen ist das ein großes Problem.
Am Donnerstag, dem 17.Juli 2008 werden wir um 19:00 Uhr im Gesundheitshaus/Selbsthilferaum der Pronova BKK (ehemals BAYER BKK) am Ludwig-Erhard-Platz, über diese Problematik diskutieren und Lösungen aufzeigen. Alle Diabetiker und deren Angehörige sind recht herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Auskünfte erhalten Sie von L. Rupprecht unter Tel. 02133-210861.
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