Die Stadt Leverkusen informiert über eine wichtige Anpassung im System ihrer Krisen-, Informations- und Ersthilfe-Zentren, kurz KIEZ. Der bislang für den Stadtteil Steinbüchel vorgesehene KIEZ-Betreuungsstandort muss verlagert werden. Hintergrund dieser Maßnahme sind bauliche Schäden an der ursprünglichen Einrichtung.
KIEZ sind von der Stadt Leverkusen eigens eingerichtete Anlaufstellen, die im Bedarfsfall – insbesondere bei besonderen Notfällen oder in Krisenlagen wie einem länger andauernden großflächigen Stromausfall – kurzfristig aktiviert werden können. Ihr zentrales Ziel ist es, für die Bürgerinnen und Bürger auch unter erschwerten Bedingungen erreichbar zu bleiben, um Informationen, Ersthilfe und grundlegende Unterstützung zu gewährleisten.
Die KIEZ sind in zwei Hauptkategorien gegliedert, die jeweils spezifische Aufgaben erfüllen:
„KIEZ Notruf“-Standorte: An diesen Orten sind Mitarbeitende von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und der Stadtverwaltung präsent. Hier können Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall Notrufe absetzen und unmittelbare Hilfe erhalten.
„KIEZ Betreuung“-Standorte: Diese dienen als erste Anlaufstellen für Menschen, die aufgrund einer Krise ihre Wohnung verlassen müssen oder auf besondere Hilfe angewiesen sind. Sie werden vorrangig in Schulen eingerichtet und bieten einen sicheren Platz zum Ausruhen. Zudem sind kleinere Versorgungsleistungen und aktuelle Informationen zur Lage verfügbar.
Die Aktivierung der KIEZ erfolgt je nach Ausmaß des Krisenfalls entweder in einzelnen Stadtteilen oder bei Bedarf im gesamten Stadtgebiet.
Der bisherige KIEZ Betreuungsstandort für den Bereich Steinbüchel, die Astrid-Lindgren Schule (Brandenburger Str. 26), kann aufgrund baulicher Schäden an einem Gebäudetrakt bis auf Weiteres nicht mehr genutzt werden.
Als temporärer Ausweichstandort wird der Bereich Steinbüchel daher bis auf Weiteres der Gesamtschule Schlebusch (Ophovener Str. 4) zugeordnet. In der Gesamtschule Schlebusch befindet sich bereits das KIEZ Betreuung für den Stadtteil Schlebusch, wodurch die entsprechende Infrastruktur bereits etabliert ist.
Im Fall einer Aktivierung der KIEZ wird die Stadt Leverkusen auf ihrer offiziellen Internetseite umgehend über die dann in Betrieb genommenen Standorte informieren. Dort ist zudem eine interaktive Karte mit allen bestehenden Krisen-, Informations- und Ersthilfe-Zentren abrufbar, die stets den aktuellen Stand der Planungen widerspiegelt.
Mit diesen Vorsorgemaßnahmen stellt die Stadt Leverkusen sicher, dass die Sicherheit und Grundversorgung der Leverkusener Bevölkerung auch in Ausnahmesituationen gewährleistet werden kann.
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