Zwei unterschiedliche Schilderungen gaben die Beteiligten bei einem Verkehrsunfall in Schlebusch.
Am Sonntagmittag befuhr ein 19-jähriger Motorradfahrer die Kolmarer Straße. Als er nach seinen Angaben auf die Straßburger Straße abgebogen war, kam ihm auf seiner Fahrspur ein Pkw entgegen.
Bei dem Versuch auszuweichen stürzte der Kradfahrer auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei leicht. Der Autofahrer stieg aus und warf dem Motorradfahrer vor, dass er zu schnell gewesen sei. Dann entfernte er sich vom Unfallort.
Der 40-jährige Pkw-Fahrer erklärte später gegenüber den Polizeibeamten, dass der Motorradfahrer zu schnell um die Kurve gefahren sei. Als er das bemerkt habe, habe er sein Fahrzeug angehalten. Dann habe der Motorradfahrer die Kontrolle über sein Krad verloren und sei gestürzt. Die genaue Klärung des Sachverhaltes muss jetzt wohl vor Gericht erfolgen.
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