Über 25 Diebstähle allein innerhalb der letzten drei Monate verzeichnet die Kripo Köln in Leverkusener Krankenhäusern und Altenheimen. Perfide bereichern sich dort bislang unbekannte Langfinger am - häufig unzulänglich gesicherten - Eigentum von arglosen Patienten.
So geschehen auch am Donnerstag (10. September) im Klinikum (sic) an der Straße An St. Remigius. Eine Leverkusenerin (66) hatte ihre Handtasche mit Geldbörse zwar in einem Schließfach ihres Patientenzimmers verschlossen. Als sie sich gegen 11.30 Uhr in Behandlung begab, vergaß sie jedoch, den Schlüssel mitzunehmen. Kurz darauf in das unverschlossene Patientenzimmer zurückgekehrt, bemerkte sie das Fehlen ihres Portemonnaies mit EC-Karte. Als besonders fatal erwies sich nun, dass die 66-Jährige zur eigenen Erinnerung einen Zettel mit der zugehörigen PIN in der Geldbörse aufbewahrt hatte.
Umgehend nutzte der Dieb / die Diebin die sich ihm bietende Möglichkeit, die Debit-Karte betrügerisch einzusetzen: Noch in den Mittagsstunden hob der / die Unbekannte einen dreistelligen Betrag vom Konto der Seniorin ab. Am gleichen Tage wurden noch weitere Patienten im Klinikum mutmaßlich durch den / die gleiche/n Täter/in bestohlen.
Das ermittelnde Kriminalkommissariat 59 bittet Zeugen um sachdienliche Hinweise unter Tel.-Nr. 0221/229-0 oder per E-Mail auf poststelle.koeln@polizei.nrw.de. Darüber hinaus appelliert die Kriminalpolizei dringend: Bewahren Sie als Patienten im Krankenhaus Ihre Wertgegenstände keinesfalls im ungesicherten Nachttisch auf!
Nutzen Sie sachgemäß abschließbare Aufbewahrungsfächer oder geben Sie Wertsachen und Bargeld in der Verwaltung ab!
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