Die Kriminalpolizei hat nach einem versuchten Raub am gestrigen Dienstag (11.Mai) die Ermittlungen gegen eine jugendliche Tätergruppe aufgenommen.
Gegen 18:30 Uhr hielten sich zwei junge Leverkusener (beide 14) auf dem Skaterplatz an der Marienburger Straße im Stadtteil Küppersteg auf
Plötzlich kam eine Gruppe von 7-10 Personen auf die zwei Jugendlichen zu.
Einer der beiden flüchtete daraufhin sofort.
Der andere Junge wurde von der Gruppe aufgefordert, sein Handy auszuhändigen. Da der 14-Jährige die Herausgabe verweigerte, schlugen mehrere Personen aus der Gruppe auf ihn ein.
Laut dem Opfer versuchte einer der Täter sogar, ihm ins Gesicht zu treten.
Dem Jungen gelang es jedoch kurz darauf, mit seinem Fahrrad zu flüchten.
In einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung wurden sechs Personen (zwischen 12 und 16 Jahren alt) von der Polizei angetroffen.
Sie müssen sich nun wegen gemeinschaftlichen Raubes verantworten.
Die Polizei Köln weist in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin, dass das "Abziehen" unter Kindern und Jugendlichen kein Kavaliersdelikt ist.
Wie im vorliegenden Sachverhalt könnte der Tatbestand eines Verbrechens erfüllt sein. Das Strafgesetzbuch sieht bei einer Verurteilung unter anderem Freiheitsstrafen von nicht unter einem Jahr vor.
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POL-K: 260402-5-K/Lev Pressemitteilung der Polizei Oberbergischer-Kreis - Bezüge nach Leverkusen