Zurzeit sind besonders junge Igel gefährdet, die auf ihrer nächtlichen Nahrungssuche in Lichtschächte, Kellerabgänge, Lüftungs- oder Entwässerungsschächte abstürzen. Wegen der senkrechten Wände oder Treppenstufen gelingt es den Tieren oft nicht die Schächte zu verlassen mit der Folge, dass sie darin qualvoll verenden müssen.
Mit wenig Aufwand können diese Gefahrenquellen im Garten aber vermieden werden: Bei einem Schacht hilft schon eine Abdeckung mit feinmaschigem Gittergeflecht, beispielsweise Fliegendraht, der gleichzeitig auch gegen die Verschmutzung wirkt. Auch durch gestapelte Steine oder ein Brett im Schacht könnten die Tiere wieder selbständig ins Freie gelangen. In neu angelegten Lichtschächten bilden stufig abfallende Steine oft schon diesen Ausstieg.
Außer Igeln danken auch Frösche, Kröten, Reptilien und Mäuse für den Weg ins Freie.
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