Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, ist ein Autofahrer nach einer Reihe von Unfällen in Manfort einfach weitergefahren.
Am Samstagabend (13.01) konnte ein Zeuge beobachten, wie der Pkw-Fahrer auf der Scharnhorststraße rückwärts von einem Parkplatz fahren wollte. Dabei prallte er gegen eine Straßenlaterne. Als er dann seine Fahrt fortsetzte, fuhr er unmittelbar darauf gegen einen Begrenzungsstein. Um sich aus der misslichen Lage zu befreien, setzte er seinen VW-Passat erneut zurück und fuhr dabei gegen einen Stromverteilerkasten. Der Kasten wurde aus der Erde gerissen und total zerstört.
Der aufmerksame Zeuge hatte das Kennzeichen ablesen und verständigte sofort die Polizei. Die Beamten konnten jedoch den Halter an seiner Anschrift nicht antreffen. Auch die Fahndung nach dem VW verlief zunächst ohne Ergebnis.
Am nächsten Tag erschien der 32-jährige Unfallverursacher dann freiwillig bei der Polizei. Er gab an, dass er vor dem Unfall Alkohol getrunken hatte. Zudem sei ihm bereits vor zwei Jahren der Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer entzogen worden. Da er Angst vor den Konsequenzen habe, sei er nach dem Unfall sofort mit dem Wagen in eine Tiefgarage gefahren.
Jetzt muss der uneinsichtige Autofahrer doch die Konsequenzen tragen. Wegen Unfallflucht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis wird er sich jetzt verantworten müssen.
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