Sehr gute Unterstützung im Übergang von der Schule in den Beruf: Schulen aus Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis erhalten das Berufswahl-SIEGEL


Archivmeldung aus dem Jahr 2023
Veröffentlicht: 26.05.2023 // Quelle: Stadtverwaltung

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Das Berufswahl-SIEGEL wurde an Schulen in Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis verliehen, die sich besonders für den Übergang von der Schule in den Beruf einsetzen. Das Gutesiegel wird von der Stadt Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis gemeinsam organisiert. Kriterien für das Siegel sind unter anderem eine gute Kooperation mit Unternehmen, Bildungsträgern und Eltern sowie praktische Erfahrungen im Arbeitsleben. Die Schulen müssen schriftlich darlegen, welche Bemühungen sie bisher unternommen haben, um den Übergang zu fördern. Eine ehrenamtliche Jury prüft dann vor Ort, ob die Schule das Siegel verliehen bekommt.

Das Berufswahl-SIEGEL zeichnet Schulen in ganz Deutschland für ihre exzellente Berufs- und Studienorientierung aus. In diesem Jahr wurde einer Schule aus Leverkusen sowie zwei Schulen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis das Berufswahl-SIEGEL verliehen: dem Lise-Meitner-Gymnasium Leverkusen, der Albert-Einstein-Schule Rösrath und dem Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg. Das Gütesiegel wird an Schulen vergeben, die sich besonders für den Übergang in den Beruf einsetzen.

Die Zertifizierung mit dem Berufswahl-SIEGEL wird von der Stadt Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis gemeinsam organisiert. Die feierliche Verleihung des Siegels findet abwechselnd im Rheinisch-Bergischen Kreis und in Leverkusen statt. In diesem Jahr wurde die Feier vom Rheinisch-Bergischen Kreis am 25. Mai in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Bensberg ausgerichtet. „Mit der Verleihung des Berufswahl-SIEGELs werden die besonderen Leistungen Ihrer Schulen zur Vorbereitung der Berufswahl gewürdigt. Sie unterstützen junge Menschen dabei, ihren beruflichen Weg zu gehen. Gleichzeitig setzen Sie sich mit Ihrem Engagement dafür ein, dass auch in Zukunft bestens ausgebildete Fachkräfte unsere Region voranbringen“, lobte Landrat Stephan Santelmann, „für diese herausragende Arbeit danke ich Ihnen sehr.“

Bernhard Marewski, erster Bürgermeister der Stadt Leverkusen, betonte: „Um junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen, benötigt es ein Schulkonzept, und es müssen Netzwerke mit lokalen Unternehmen genauso wie der Kontakt mit den Eltern gepflegt werden. Das erfordert großes Engagement von Seiten des Kollegiums.“

Johanna Helbig, Mitglied der SIEGEL-Lenkungsgruppe NRW und Referentin beim Arbeitgeberverband kölnmetall sowie die drei Laudatorinnen und Laudatoren der Handwerkskammer zu Köln, der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land und der Currenta GmbH unterstrichen, wie wichtig Teamgeist, ein gut funktionierendes Netzwerk sowie langfristige Kooperationen seien, um Berufsorientierung fest im Schulalltag zu verankern. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Schulrat Martin Schneider, für die musikalische Untermalung sorgte die Bigband des Albertus-Magnus-Gymnasiums.

Die Kriterien für das Berufswahl-SIEGEL
Das Ziel ist es, die Berufs- und Studienorientierung systematisch weiterzuentwickeln und zu verbessern. Eine Schule, die das Berufswahl-SIEGEL erhalten möchte, muss mehrere Kriterien erfüllen. Dazu zählt eine gute Kooperation mit Unternehmen, Bildungsträgern und Eltern. Weiterhin sollen die Schülerinnen und Schüler schon vor dem Berufsantritt praktische Erfahrungen im Arbeitsleben gesammelt haben. Dies kann durch Praktika, Betriebserkundungen und Schülerprojekte erfolgen. Die Berufs- und Studienorientierung sollte weiterhin fester Bestandteil im Gesamtkonzept der Schule sein. Um eine kontinuierliche Entwicklung zu gewährleisten, sollen die Aktivitäten im Bereich Berufs- und Studienorientierung regelmäßig überprüft und gegebenenfalls optimiert werden.

So erhalten die Schulen das Berufswahl-SIEGEL
Möchte eine Schule das Berufswahl-SIEGEL erhalten, so muss sie schriftlich darlegen, welche Bemühungen sie bisher unternommen hat, um den Übergang von der Schule in den Beruf oder in das Studium besonders zu fördern. Eine ehrenamtliche Jury, bestehend aus Mitgliedern der Wirtschaft, Verbänden und Schulen prüft dann vor Ort, ob die Schule das SIEGEL verliehen bekommt. Das Leverkusener Lise-Meitner-Gymnasium wurde rezertifiziert. Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurde das Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg ebenfalls zum zweiten Mal zertifiziert, der Albert-Einstein-Schule in Rösrath wurde das SIEGEL zum ersten Mal verliehen.

Langfristig angelegter Prozess zur Qualitätssicherung
Das Berufswahl-SIEGEL ist ein langfristig angelegter Prozess zur Qualitätssicherung. Die Kriterien orientieren sich an europäischen Standards und werden an die regionalen Gegebenheiten angepasst. Das SIEGEL wird zunächst für drei und dann als Rezertifizierung bis zu fünf Jahre verliehen. Danach kann eine Schule sich erneut der Evaluierung stellen, um das SIEGEL weiterzuführen.


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Themen aus dem Artikel: Currenta, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft

Kategorie: Bildung
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