Vermutlich auf hohen Alkoholkonsum zurückzuführen ist ein Alleinunfall in Manfort in der Nacht auf Sonntag (25. Januar). "Am Willy-Brandt-Ring Ecke Kalkstraße liegt ein Schwerverletzter unter einem Kleinkraftrad", hatte gegen 02.20 Uhr ein aufmerksamer Taxifahrer (54) bei der Leitstelle gemeldet.
Zeitgleich mit ebenfalls alarmierten Rettungskräften erreichten Streifenwagen die Unfallstelle. Der Unfallverursacher (35) lag mit schweren Kopfverletzungen und bewusstlos unter seinem am linken Rand der Kalkstraße liegenden Roller. Aufgrund der niedrigen Nachttemperaturen hatte sich partiell Glatteis gebildet.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand war der Rollerfahrer nach einem Kneipenbummel erheblich alkoholisiert aus Richtung Wiesdorf kommend in Richtung Schlebusch gefahren. Er trug dabei keinen Schutzhelm - dieser wurde im Rahmen der Ermittlungen an seiner Wohnanschrift gefunden.
Als der Leverkusener nach rechts in die Kalkstraße abbiegen wollte, war er linksseitig gegen den Bordstein einer Verkehrsinsel gestoßen. Daraufhin hatte er die Kontrolle über sein Kraftrad verloren, war ins Schleudern geraten und gestürzt. Hierbei zog der 35-Jährige sich schwerste Kopfverletzungen zu.
In einer nahegelegenen Klinik musste der Verunglückte ins künstliche Koma versetzt werden. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft wurde dem Unfallopfer eine Blutprobe entnommen.
Der nur relativ leicht beschädigte Roller wurde vor Ort gesichert, die Ehefrau des Verletzten über das Geschehen informiert.
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