Einen gehörigen Schrecken bekamen drei Kinder in Opladen, als sie am Montag (18. Juni) von einem Mann mit einer Waffe bedroht wurden.
Am späten Nachmittag spielten die Jungen (10 bis 12 Jahre) auf einem Garagenhof an der Von-Siebold-Straße. Einem 80-jährigen Anwohner, der auf einem Klappstuhl in seiner geöffneten Garage saß, waren die Kinder offensichtlich ein Dorn im Auge. Schon vorher hatte er sich mehrfach aufgeregt und die Spielenden mit Schimpfworten beleidigt.
Schließlich kam er aus seiner Garage hervor und hatte dabei eine Waffe in der Hand. Er drohte den Jungen, 'sie abzuknallen, wenn sie nicht endlich verschwinden würden'. Unmittelbar darauf hob er die Pistole an und gab einen Schuss in die Luft ab.
Voller Angst liefen die Jungen nach Hause und die Eltern benachrichtigten die Polizei. Gegenüber den Beamten bestritt der Leverkusener geschossen zu haben. Bei seiner Durchsuchung wurde lediglich ein Magazin mit Schreckschussmunition gefunden.
Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Garage fanden die Ordnungshüter noch zahlreiches Nazi-Propagandamaterial, das ebenfalls sichergestellt wurde.
Der Beschuldigte musste zur weiteren Sachverhaltsklärung und zur Personalienfeststellung mit zur Wache kommen. Später konnte er dann seinen Heimweg antreten. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
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