Viel zu tief ins Glas geschaut hatte ein Leverkusener Autofahrer, der am Mittwoch von Polizeibeamten aus dem Verkehr gezogen wurde.
Am Nachmittag hatte eine Zeugin den Mann beobachtet, der mit unsicherem Schritt in Bürrig in seinen Wagen gestiegen war, und die Polizei benachrichtigt. Nach einer kurzen Fahndung konnten die Beamten den Wagen auf der Felix-von-Roll-Straße entdecken. Obwohl die Polizisten deutliche Anhaltezeichen gaben, fuhr der Mann ungerührt weiter. Auf das eingeschaltete Stop-Zeichen, auf Blaulicht, Lichthupe und auf mehrfache Aufforderungen über den Außenlautsprecher des Streifenwagens reagiert er nicht.
Erst als die Ordnungshüter das unüberhörbare Signalhorn längere Zeit einschalteten hielt der Autofahrer schließlich an. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest förderte dann auch das Ergebnis von etwa 3,5 Promille zu Tage. Neben der Entnahme einer Blutprobe wurde natürlich auch der Führerschein des 47-jährigen Leverkuseners sichergestellt.
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