Nach langen und intensiven Ermittlungen ist es der Leverkusener Polizei gelungen, einer Gruppe von vier Männern das Handwerk zu legen, die seit einem längeren Zeitraum bandenmäßig mit Rauschgift handeln.
Die vier Männer im Alter von 20 - 30 Jahren aus Leverkusen und Burscheid konnten am Mittwochabend festgenommen werden. Sie kamen gerade mit ihrem Pkw aus Holland, wo sie fünf Kilo Haschisch erworben hatten.
Sie stehen in dringendem Tatverdacht seit April des vergangen Jahres in regelmäßigen Abständen größere Mengen Haschisch aus den Niederlanden nach Deutschland eingeschmuggelt zu haben. Das Rauschgift wurde anschließend in Leverkusen an verschiedene Abnehmer weiterverkauft. Insgesamt dürfte es sich dabei um eine Menge von etwa 100 kg Haschisch im Verkaufswert von ca. 300.000,-Euro gehandelt haben.
Die Tatverdächtigen, von denen nur der Burscheider einer geregelten Arbeit nachgeht, haben in dem genannten Zeitraum ihren Lebensunterhalt aus den Erlösen mit dem Handel der Betäubungsmittel bestritten. Der Haupttäter, ein 22-jähriger Leverkusener, ist bereits wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten und auch schon verurteilt worden.
Das Quartett wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln einem Haftrichter am Amtsgericht Leverkusen vorgeführt.
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