Weil ein älteres Ehepaar zufällig an einem Tatort vorbeikam, scheiterte ein Raubüberfall in Manfort.
Am Donnerstagnachmittag ging ein 13-jähriger Junge spazieren.
Dabei ging er aus Richtung Alkenrath über den Fuß- und Radweg entlang der Bahngleise in Richtung der Tennishalle am Hemmelrather Weg. Plötzlich wurde er von zwei Jungen angesprochen, die ihm entgegenkamen. Unmittelbar darauf schubste einer der beiden ihn ins Gebüsch und schlug ihn zwei mal mit der Faust ins Gesicht.
Als er am Boden lag, trat ihn der Täter noch mehrfach mit dem Fuß, so dass sich der Geschädigte mehrere Verletzungen zuzog, die er im Krankenhaus behandeln lassen musste.
Als der Schläger ihn dann abtastete, um ihn nach Geld zu durchsuchen, kam ein älteres Ehepaar auf Fahrrädern vorbei. Daraufhin flüchteten die beiden Täter. Die beiden Zeugen sprachen noch kurz mit dem Geschädigten und fuhren dann weiter.
Am nächsten Tag erstattete der Schüler dann eine Anzeige. Dabei gab er an, dass er den Haupttäter mit Vornamen kenne. Bei einer Lichtbildvorlage konnte er ihn auch zweifelsfrei identifiziefen. Der 15-jährige Schüler aus Lützenkirchen bestritt bei der Polizei energisch den Überfall. Auch sein 16-jähriger Freund, der als Mittäter in Verdacht geraten war, stritt jede Beteiligung ab.
Um die beiden Tatverdächtigen zweifelsfrei zu überführen, ist die Polizei dringend auf die Aussagen des älteren Ehepaares angewiesen.
Die beiden Zeugen, die mit ihren Fahrrädern den beschriebenen Weg am Donnerstag, gegen 18.00 Uhr, befahren haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Leverkusen, Tel. 0214/377-0, zu melden.
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