Eine Serie von Raubüberfällen konnte die Leverkusener Polizei mit Hilfe der DNA-Analyse jetzt aufklären.
Im Juli und August 2002 ereigneten sich im Stadtgebiet vier Raubüberfälle, die immer nach dem gleichen Muster abliefen. Ein Radfahrer näherte sich von hinten älteren Frauen und entriss ihnen im Vorbeifahren die Handtaschen. In einem dieser Fälle gelang es einem Zeugen, den Täter vom Fahrrad zu stoßen. Der Räuber fiel zu Boden, zog sich dabei Nasenbluten zu und musste außerdem auf der Flucht sein Fahrrad zurück lassen.
Das Blut des Täters wurde am Tatort gesichert und nach der Analyse in die DNA-Datenbank eingestellt.
Im November des vergangenen Jahres wurde im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Rauschgiftdelikten ein 31-jähriger Leverkusener festgenommen. Bei seiner Festnahme wurde von ihm auch eine Speichelprobe entnommen. Der Vergleich mit der DNA-Datenbank führte schließlich zu dem Treffer.
Der Beschuldigte, der zur Zeit in Untersuchungshaft sitzt, verweigerte zu den Raubüberfällen die Aussage und lässt sich durch einen Anwalt vertreten.
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