"Es war wohl eine Kurzschlusshandlung von mir", äußerte sich ein 23-jähriger Leverkusener, als er nach einem Raub am Donnerstag (21. Mai) in Wiesdorf festgenommen wurde.
Am frühen Morgen ging ein 20-Jähriger auf dem Weg nach Hause über die Schulstraße, als ihn der Täter ansprach und Bargeld forderte.
Zunächst reagierte der junge Mann nicht und ging weiter. Nach ein paar Metern stand der Unbekannte vor ihm und schrie ihn lautstark an.
Aus Angst öffnete der 20-Jährige seine Geldbörse und gab dem Räuber zwei Euro. Plötzlich wurde er von dem Täter an den Hals gefasst und an eine Wand gedrückt. Gleichzeitig entriss er ihm die Geldbörse und flüchtete.
Wenige Minuten später konnten die alarmierten Polizeibeamten den 23-Jährigen festnehmen. In seiner Vernehmung konnte er glaubhaft versichern, dass er die Tat bereue und auf dem Weg war, um dem Geschädigten das Portmonee zurück zu geben.
Der Leverkusener wurde im Anschluss an die Vernehmung aus dem Gewahrsam entlassen. Er wird sich demnächst wegen Raubes vor Gericht zu verantworten haben.
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