In Köln gehören uniformierte Polizeibeamte auf Fahrrädern schon zum täglichen Stadtbild. In Leverkusen werden seit dem 01. August dieses Jahres ebenfalls die Mountainbikestreifen eingesetzt.
Ein Grund dafür sind die leider gestiegenen Unfallzahlen bei Radfahrern. Wurden im ersten Halbjahr 2007 noch 66 Radler bei Verkehrsunfällen in Leverkusen verletzt, waren es im ersten Halbjahr 2008 schon 105 Radfahrer.
Die Fahrradpolizistinnen und -polizisten kümmern sich im Besonderen um falsche Radwegbenutzung, verbotenes Benutzen von Gehwegen, sowie Vorfahrtverstößen. Sie können "auf Augenhöhe" Fehlverhalten beobachten und intensiv verfolgen. Hierdurch können Verstöße von bzw. gegenüber Radfahrern gezielt geahndet, sowie die Betroffenen bezüglich ihres Fehlverhaltens aufgeklärt und über die daraus resultierenden Gefahren informiert werden.
"Leider sind wir bei der Leverkusener Bevölkerung noch nicht bekannt, und werden schon einmal gefragt, ob wir Mitglieder eines Radsportvereins sind", so ein Beamter der neuen Radstreife.
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