Umfangreiches Diebesgut und Drogen bei Durchsuchungsaktion sichergestellt
Sieben junge Männer haben in den vergangenen Monaten als Taschendiebe ihr Unwesen im Raum Köln getrieben. Am frühen Mittwochmorgen (13. März) durchsuchten Beamte der Bundespolizei und der Polizei Köln die Wohnungen der Verdächtigen in Bergheim, Leverkusen und Köln. Dabei wurde umfangreiches Diebesgut aufgefunden.
Es war kurz vor 7 Uhr, als sich die Fahnder bei den Mitgliedern einer afrikanischen Bande Einlass verschafften. Sieben Männer (16 - 21 Jahre) stehen im Verdacht, in den vergangenen Monaten 18 Taschendiebstähle in Kölner Diskotheken begangen zu haben. Sie spezialisierten sich darauf, vorwiegend Jugendliche zu bestehlen.
Bevorzugte Beute der Bande waren hochwertige Smartphones und Geldbörsen.
Umfassende Ermittlungen der Kriminalisten von Bundespolizei und Polizei Köln führten zur Feststellung der Täter. Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin die Wohnungsdurchsuchungen an.
Die Ermittler fanden eine Vielzahl von gestohlenen Mobiltelefonen, weiteres Diebesgut und in einer Wohnung 20 Gramm Marihuana.
Drei Verdächtige legten in ihren Vernehmungen Teilgeständnisse ab.
Alle jungen Männer haben sich nun in einem Strafverfahren wegen Bandendiebstahls zu verantworten. In einem Fall kommt der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz hinzu.
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