Mit einer merkwürdigen Straftat muss sich die Leverkusener Polizei beschäftigen.
Am späten Dienstagabend wurden die Beamten durch einen Arzt des Leverkusener Klinikums benachrichtigt, der folgenden Sachverhalt zu Protokoll gab. Am Nachmittag verständigte eine Frau den Rettungswagen und gab an, gestürzt zu sein. Dabei habe sie sich Verletzungen an Fuß, Hand, Knie und Kopf zugezogen.
In Verlaufe der aufwendigen Untersuchungen stellten die behandelnden Ärzte jedoch verwundert fest, dass die Patientin kerngesund war. Nach Angaben des Krankenhauses sind bei der Behandlung Kosten von etwa 1.000,-EUR entstanden.
Zur Identitätsfeststellung wurde die Verdächtige zur Dienststelle gebracht. Dort stellte sich heraus, dass die 19-jährige Frau aus Stolberg bei Aachen stammt. Den Grund für ihr Verhalten konnte sie nicht angeben. Gegen die junge Frau wurde eine Anzeige wegen Verdacht des Betruges erstattet.
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