Am Montag, 21. September 2026, lädt die VHS Leverkusen zu einer kostenlosen Vortrags- und Gesprächsveranstaltung ein: Ab 18.30 Uhr steht im Forum die Frage im Mittelpunkt, wie fair und klimaverträglich unsere Kleidung wirklich produziert wird.
Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr – das gilt auch für die Modeindustrie. Die Textilproduktion verursacht durch energieintensive Herstellungsprozesse und globale Lieferketten erhebliche Treibhausgasemissionen. Hinzu kommen ein beträchtlicher Wasserverbrauch und der intensive Einsatz fossiler Ressourcen. Besonders Fast Fashion und Ultra Fast Fashion stehen dabei im Fokus der Kritik.
Referentin des Abends ist Rosa Grabe, Kleidungsexpertin beim Verein femnet. In ihrem Vortrag beleuchtet sie anhand aktueller Fakten, wie Überproduktion und der Einsatz synthetischer Fasern den Klimawandel vorantreiben. Gleichzeitig zeigt sie, dass fair produzierte Kleidung mehr als eine ethische Entscheidung ist: Langlebige, fair hergestellte Mode – auch wenn sie global produziert wurde – kann ein zentraler Teil der Lösung sein.
Die Veranstaltung soll kein reiner Vortrag bleiben. In VHS-Lehrgängen ausgebildete Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter laden das Publikum ausdrücklich ein, mitzudiskutieren und eigene Lösungsansätze in die Runde einzubringen. Leverkusenerinnen und Leverkusener sind damit nicht nur Zuhörende, sondern aktive Gesprächspartner.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und unter www.vhs-leverkusen.de unter der Kurs-Nummer ZF10320 möglich.