Polizeibeamte haben in der Nacht zu Dienstag (6. Oktober) in Lützenkirchen einen Jugendlichen (17) vorläufig festgenommen. Die Beamten durchsuchten Teile der elterlichen Wohnung und fanden dort mehrere Schreckschusswaffen, Munition, Schlagringe, Sturmmasken und Drogen. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am Vorabend gemeinsam mit zwei weiteren Männern gegen 21.10 Uhr auf der Kapellenstraße mehrere Schüsse aus einem Luftgewehr abgegeben und zwei Fußgängerinnen (52,19) nur knapp verfehlt zu haben. Für die Fahndung nach den Flüchtigen hatte die Polizei unter anderem einen Hubschrauber eingesetzt. Uniformierte stellten einen der Schützen (17) wenig später in einem Waldstück. Der 17-Jährige hatte ein Luftgewehr bei sich, welches in einer Decke versteckt war. Im Rucksack des jungen Mannes fanden die Beamten zwei weitere Schreckschusspistolen, einen Schlagring und Drogen.
Nach Angaben der Zeuginnen sollen die zwei noch flüchtigen Täter etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und circa 20 Jahre alt gewesen sein. Einer der Beiden trug eine schwarze Adidas-Hose, einen Kapuzenpullover und weiße Schuhe. Sein Komplize soll hellbraune Haare gehabt haben und dunkel gekleidet gewesen sein.
Der 17-Jährige muss sich jetzt wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten. Das Kriminalkommissariat 43 hat die Ermittlungen aufgenommen.
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