Vor den Augen der Polizei verursachte eine betrunkener Autofahrer einen Verkehrsunfall in Wiesdorf.
In der Nacht zu Freitag observierten Zivilbeamte der Leverkusener Polizei verdächtige Personen auf der Hauptstraße. Zu diesem Zweck hielten die Beamten ihren zivilen Streifenwagen auf der Fahrbahn an. Plötzlich sahen die Ordnungshüter einen Mercedes, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Hauptstraße fuhr. Um eine Kollision zu verhindern, setzten die Polizisten geistesgegenwärtig ihr Fahrzeug zurück.
Im Kurvenbereich Haupt-/Nobelstraße verlor der Fahrer des Mercedes aufgrund der hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Mit quietschenden Reifen fuhr er frontal auf einen Steinquader, der am Eingangsbereich zur Fußgängerzone aufgestellt ist. Als der Fahrer aus seinem Wagen ausgestiegen war, äußerte er spontan gegenüber den Beamten, dass er wohl zuviel getrunken habe.
Ein Alkoholtest gab ihm dann auch recht. Er erreichte einen Wert von etwa 1,6 Promille. Bei dem Unfall wurden drei Insassen des Autos leicht verletzt. Sie mussten später einen Arzt aufsuchen. Auf Befragen äußerte ein Beifahrer, dass sie auf der Hauptstraße mit einer Geschwindigkeit von etwa 120 km/h gefahren seien.
Der Führerschein des 23-jährigen Unfallverursachers wurde sichergestellt. Sein Pkw, an dem ein Sachschaden von über 6.000,-EUR entstand, musste abgeschleppt werden.
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