Gleich am ersten Schultag nach den Sommerferien wurden von den Beamten der Leverkusener Polizei Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei überwachten sie durch Radarkontrollen speziell die Schulwege. 604 Fahrzeuge wurden durch die Beamten kontrolliert. Davon überschritten 413 Fahrzeugführer die zulässigen Höchstgeschwindigkeit nach Abzug des Toleranzwertes um bis zu 6. km/h und lagen damit noch in dem Bereich einer mündlichen Verwarnung.
29 Fahrzeugführer überschritten die zulässigen Höchstgeschwindigkeit um bis zu 20 km/h und mussten ein Verwarngeld von 75,-DM bezahlen.
Ein 24-jähriger Pkw-Fahrer war bei zulässigen 50 km/h mit 92 km/h unterwegs und muss nun mit einem Bußgeld von 250,-DM, einem Fahrverbot von einem Monat und 4 Punkten in Flensburg rechnen.
Ein 23-jähriger Autofahrer hielt sich zwar an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, war aber nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Diese war ihm vor kurzem wegen erheblicher Überschreitung der Geschwindigkeit erst entzogen worden. Nach dieser Kontrolle wird er wohl noch längere Zeit auf seine Fahrerlaubnis warten müssen.
Die Leverkusener Polizei wird die Kontrollmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet im Interesse der kleinen Schulanfänger auch weiterhin fortsetzen.
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