Eine Unfalluntersuchung zur Sicherung der Insassen bei Verkehrsunfällen aus dem Jahr 2003 in NRW zeigt deutlich auf, dass es immer noch zu viele Gurtmuffel gibt. So waren etwa 22% der getöteten Verkehrsteilnehmer nicht angeschnallt. Bei einer weiteren Untersuchung zur Wirksamkeit polizeilicher Maßnahmen in einigen Polizeibehörden räumten viele Fahrzeugführer ein, nur dann zur Befolgung von Verkehrsvorschriften bereit zu sein, wenn sie mit der Entdeckung ihres Fehlverhalten und Bestrafung rechnen müssen.
Das Ergebnis dieser Untersuchungen scheint sich auch in Leverkusen zu bestätigen. Im ersten Quartal 2004 wurden durch die Beamten 286 Verwarngelder wegen Verstoß gegen die Gurtpflicht erhoben. Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse wird die Leverkusener Polizei die repressive Verkehrssicherheitsarbeit verstärken. Dabei wird jeder Verstoß unnachgiebig sanktioniert und für die Gurtmuffel ein Verwarngeld von 30 EUR erhoben. Nicht nur deshalb, sondern zur eigenen Sicherheit sollten sich der Fahrer und die Insassen immer im Auto anschnallen.
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