Jedes Jahr sterben auf den Straßen der Europäischen Union über 40.000 Menschen. Eine Analyse zeigt, dass zu den Hauptursachen für Unfälle mit tödlichem Ausgang insbesondere die Ursache "nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit" zählt.
Daher fand in der Woche vom 10.10 bis 16.10 2005 eine länderübergreifende und EU-weite Kontrollaktion statt, an der sich auch die Leverkusener Polizei beteiligt hat. Das Ergebnis zeigt deutlich auf, dass diese Kontrollen auch berechtigt sind.
An 54 Orten im Stadtgebiet wurde die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Dabei wurden insgesamt 233 Verstöße festgestellt. Folgerichtig mussten 185 Pkw-Fahrer, sechs Lkw-Fahrer, drei Kradfahrer und ein Taxifahrer ein Verwarngeld bezahlen.
Gegen 34 Autofahrer, zwei Krad- und zwei Lkw-Fahrer mussten Ordnungswidrigkeitenanzeigen vorgelegt werden, da sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschritten hatten.
Die Leverkusener Polizei wird auch weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durchführen, um diese Hauptunfallursache zu bekämpfen.
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