Junge Finnen sind derzeit in Leverkusen zu Gast. Die zwölf Schülerinnen und Schüler haben sich diese Reise "verdient", sind sie doch Sieger eines Wettbewerbs auf hoher Ebene. Am gestrigen Mittwoch begrüßte sie Oberbürgermeister Paul Hebbel. Er gratulierte den 17- bis 18jährigen zu ihren guten Leistungen, die sie nach Deutschland gebracht haben. Zugleich wies er darauf hin, dass die Leistungen finnischer Schüler laut Pisa-Studie im allgemeinen besser seien als die der deutschen Altersgenossen.
Insgesamt wurden 24 Schülerinnen und Schüler in dem Wettbewerb des Auswärtigen Amtes und des finnischen Ministeriums für das Unterrichtswesen aus 180 finnischen Gymnasien für ein Teilstipendium in deutscher Sprache ausgewählt. Die Hälfte von ihnen sind seit Montag, 3. Juni, bis zum 22. Juni in Leverkusen, nehmen dort am Unterricht teil und wohnen in Gastfamilien des Landrat-Lucas-Gymnasiums. Das Landrat-Lucas-Gymnasium ist in dieser Maßnahme seit Jahren Partner des Pädagogischen Austauschdienstes. Der Aufenthalt soll den jungen Finnen ermöglichen, ihre Sprachkompetenz zu verbessern und darüber hinaus sich ein ganz privates Deutschlandbild zu schaffen. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus neun verschiedenen Städten Finnlands (Helsinki, Vaanta, Hämeenlinna, Silinjärvi, Kuopio, Lavia, Espoo, Naantali und Rauma). Aus der Leverkusener Partnerstadt Oulu ist in diesem Jahr niemand dabei.
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