"Hallo Oma, jetzt rate mal wer am Telefon ist". So oder ähnlich fangen die Telefongespräche der Betrüger an, die anschließend regelmäßig hohe Geldbeträge von den Senioren erlangen.
Dabei geben sich die Anrufer als Verwandte (z. B. als Enkel) aus, täuschen eine Notlage vor und fordern oder bitten um eine Summe, die dann durch einen Boten abgeholt werden soll.
Andere Trickbetrüger geben sich als Kriminalbeamte, Wasserwerker, Stromableser oder Telekommitarbeiter aus. Haben sie sich so Zugang zu den Wohnungen der Senioren verschafft, werden die älteren Mitbürger kurz abgelenkt. Diesen Moment nutzen die Täter um Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu stehlen.
Die Kölner Polizei registriert fast täglich diese Straftaten gegen Seniorinnen und Senioren. So meldeten sich am Mittwoch (09.07) zwei vermeintliche Telekommitarbeiter bei einem 80-jährigen Leverkusener. Nachdem die bisher unbekannten Täter die Wohnung in Manfort verlassen hatten, stellte der Rentner den Verlust von etwa 350,-Euro fest.
Das Kommissariat Vorbeugung versucht derzeit intensiv Seniorinnen und Senioren zu erreichen, um ihnen präventive Tipps vermitteln zu können. So werden Plakate in Schaukästen an Kirchen und Friedhöfen ausgehängt und auch Infoschriften in einer Vielzahl von Apotheken ausgelegt. Auch in Seniorenringen und -netzwerken werden Angebote unterbreitet, Infoveranstaltungen durchzuführen.
In diesem Zusammenhang möchten wir auch erneut auf die Seniorenhotline hinweisen. Unter der Rufnummer 0221/229-2299 werden immer die aktuellsten Arbeitsweisen der Gauner mit entsprechenden Präventionstipps eingestellt.
Weitere Angebote und Leistungen des Kommissariates Vorbeugung können unter 0221/229-8615 oder über die E-Mail Adresse kk61.koeln@polizei.nrw.de gebucht werden.
Darüber hinaus stehen die Ordnungshüter natürlich bei aktuellen Verdachtsfällen unter der Notrufnummer 110 zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Rat und Tat zur Verfügung.
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